Flurina Stucki

Artist Manager

Natascha van Randenborgh

natascha@orlob.net+49 173 7768820

General Management

Die jugendlich-dramatische Schweizer Sopranistin Flurina Stucki hat sich in den vergangenen Spielzeiten mit anspruchsvollen Opernpartien sowie zahlreichen bedeutenden Rollendebüts als Sängerin von außergewöhnlicher Ausdruckskraft, intensiver Bühnenpräsenz und höchster Klangkultur etabliert. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf den großen dramatischen Frauenfiguren des Wagner- und Strauss- sowie des italienischen Repertoires.

Sie arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Sir Donald Runnicles, Simone Young, Daniel Cohen, Juraj Valčuha, Georg Fritzsch, Dirk Kaftan, Giacomo Sagripanti, Nicholas Carter, Roland Kluttig, Andrea Sanguineti, Carlo Montanaro, Ronald Zollman und Stephan Zilias sowie mit Regisseuren wie Ersan Mondtag, Roland Schwab, Philipp Stölzl, Stefan Herheim, Benedikt von Peter, David Hermann, Tobias Kratzer, Evgeny Titov und Lorenzo Fioroni zusammen.

In der Saison 2026/27 wird Flurina Stucki als Leonore (Fidelio) bei der Sommeroper Selzach in ihrer Heimat zu erleben sein. An der Semperoper Dresden kehrt sie als Fata Morgana (Die Liebe zu den drei Orangen) zurück und setzt ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Haus fort. Weitere Höhepunkte der Spielzeit sind ihr Rollendebüt als Amelia (Un ballo in maschera) am Theater Lübeck sowie ihr Hausdebüt als Elsa (Lohengrin) am Aalto-Musiktheater Essen.

In der vergangenen Saison war sie an der Deutschen Oper Berlin als Senta (Der fliegende Holländer) und Contessa (Le nozze di Figaro) zu erleben. An der Semperoper Dresden kehrte sie als Fata Morgana (Die Liebe zu den drei Orangen) zurück. Weitere Höhepunkte waren ihr Rollendebüt als Salomé am Theater Coburg mit einem sich anschließenden Gastspiel mit derselben Partie am Théâtre du Capitole Toulouse. Erneut war sie auch als Elsa (Lohengrin) am Staatstheater in Karlsruhe zu Gast.

Eine prägende Station ihrer künstlerischen Entwicklung war ihre Zeit als Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, der sie von 2019 bis 2026 verbunden war, bevor sie ab der Spielzeit 2026/27 ihre Karriere als freischaffende Künstlerin fortsetzt.

Dort entwickelte sie ein vielseitiges Repertoire und interpretierte unter anderem Donna Anna (Don Giovanni), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Rosalinde (Die Fledermaus), Chrysothemis (Elektra), Freia und Helmwige im Ring-Zyklus, Leonore (Fidelio), Elsa (Lohengrin) sowie Christine Storch (Intermezzo). Große Beachtung fand auch ihre Interpretation in Ersan Mondtags opulenter Inszenierung von Rued Langgaards Antikrist; die Produktion wurde bei Naxos auf DVD veröffentlicht.

Parallel dazu folgten Einladungen an die Opernhäuser in Karlsruhe (Chrysothemis/Elektra), Wiesbaden (Leonore/Fidelio), Coburg (Senta/Holländer) und Lübeck (Amelia/Simon Boccanegra), nach Graz zu Brittens szenisch aufgeführtem War Requiem, nach Basel (Christine Storch/Intermezzo), an die Semperoper Dresden (Die Liebe zu den drei Orangen/Fata Morgana und Rosalinde/Die Fledermaus) sowie zu den Bayreuther Festspielen, wo sie als Hirte (Tannhäuser) und als Blumenmädchen (Parsifal) zu erleben war.

Auch im Konzertbereich ist Flurina Stucki regelmäßig präsent. Zu ihren wichtigen Konzertprojekten zählen Strauss’ Vier letzte Lieder mit den Grazer Philharmonikern sowie Alexander von Zemlinskys Lyrische Sinfonie unter Sir Donald Runnicles an der Deutschen Oper Berlin. Sie sang den Sopran I in Gustav Mahlers 8. Sinfonie mit dem Orchestra Sinfonica e Coro Sinfonico di Milano unter der Leitung von Claus Peter Flor im Mailänder Dom und übernahm kurzfristig Alban Bergs Sieben frühe Lieder in Konzerten mit den Göteborger Symphonikern unter Simone Young.

Flurina Stucki studierte Gesang und Musikpädagogik an der Musikhochschule Basel bei Isolde Siebert sowie Oper an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Christiane Libor und Stephan Klemm.

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