Sonja Herranen

Artist Manager

Ingunn Sighvatsdóttir

ingunn@orlob.net+49 173 2067821

General Management

Sonja Herranen gehört zu den herausragendsten jungen finnischen Sopranistinnen. Ihre edle, raumgreifende Stimme und natürliche Bühnenpräsenz wurden bereits bei vielen Wettbewerben und auf Opern- und Konzertbühnen ausgezeichnet.

Als ehemaliges Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden Berlin, kehrt Sonja Herranen in der Saison 2026-27 erstmals als Gast auf die Bühne der Staatsoper zurück, wenn sie erneut die Partie der Pamina in der beliebten Everding-Inszenierung der Zauberflöte übernimmt. Zudem gibt sie ihr Hausdebüt am Opernhaus Zürich in der Neuproduktion Elektra /5. Magd (Lydia Steier/Lorenzo Viotti) und kehrt an die Finnische Nationaloper für die Neuproduktion Orfeo ed Euridice /Euridice zurück. Im Sommer 2027 ist sie beim Savonlinna Opera Festival ebenfalls als Pamina in Die Zauberflöte zu erleben.

Im Konzertbereich ist sie u.a. als Solistin in Beethovens 9. Sinfonie mit dem Turku Philharmonic Orchestra und dem Fauré Requiem mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra zu hören.

Als Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden 2024-26 feierte Sonja Herranen u.a. Debüts als Freia/Das Rheingold und Helmwige/Die Walküre, Anna/Nabucco, Pamina/Die Zauberflöte, Priesterin/Aida, Stimme vom Himmel/Don Carlo, Blumenmädchen/Parsifal sowie als Agathe in der Opernstudioproduktion von Der Freischütz und arbeitete mit DirigentInnen wie Christian Thielemann, Simon Rattle, Bertrand de Billy, Philippe Jordan, Eun Sun Kim und John Fiore zusammen.

Weitere Opernhighlights waren ihr Debüt als Contessa/Le nozze di Figaro beim Savonlinna Opera Festival 2026, wo sie ebenfalls 2025 Liù/Turandot und 2024 Donna Elvira/Don Giovanni debütierte, sowie die Debüts als Dritte Norn/Götterdämmerung und Erste Dame/Die Zauberflöte an der Finnischen Nationaloper 2024 bzw. 2022.
Ferner sang sie 2025 die Rolle der Gerhilde in einer halbszenischen Version von Die Walküre mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter der Leitung von Daniel Harding.

Herranen ist zudem eine gefragte Solistin auf Konzertbühnen und hat zuletzt unter namhaften Dirigenten wie Tarmo Peltokoski, James Gaffigan und Ville Matvejeff gesungen. Ihr jüngstes Konzerthighlight war Mahlers 4. Sinfonie bei den Bregenzer Festspielen 2025 unter Leo McFall.

Sonja Herranen gewann im Frühjahr 2023 den Elisabeth Connell Prize International Singing Competition in London und wurde im selben Jahr mit dem zweiten Preis sowie dem Sonderpreis der Finnish National Opera Foundation beim nationalen Gesangswettbewerb in Lappeenranta ausgezeichnet. Im Jahr 2019 gewann sie den zweiten Preis beim Timo Mustakallio Gesangswettbewerb des Savonlinna Opera Festivals.

Sie studierte an der Estnischen Akademie für Musik und Theater bei der Sopranistin Heli Veskus und privat bei Dale Fundling.

Sonja Herranen wurde 2026 Stipendiatin der Finnish Wagner Society.

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