Mika Kares

Artist Manager

Ingunn Sighvatsdóttir

ingunn@orlob.net+49 173 2067821

Mika Kares ist einer der international gefragtesten Bässe der heutigen Zeit. Ausgezeichnet durch seine stimmliche Klangschönheit und beeindruckende Bühnenpräsenz, gastiert er an den renommiertesten Opern-und Konzerthäusern weltweit. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst neben Mozart und allen großen Verdi- und Wagner-Partien auch bedeutende Werke der slawischen, russischen und finnischen Tradition. Nach seinen jüngsten Erfolgen auf den größten Bühnen Europas und bei den Bayreuther Festspielen wird er als der führende Wagner-Bass der Gegenwart gefeiert.

Nach einem Sommer zurück am Grünen Hügel in Bayreuth, wo er 2026 im RING als Fasolt, Hunding und Hagen sowie im Fliegenden Holländer als Daland zu erleben war, kehrt er in der Spielzeit 2026/27 für den letzten Teil von Calixto Bieitos RING, Götterdämmerung, in seiner Paraderolle als Hagen an die Opéra Bastille zurück, gefolgt von zwei kompletten Zyklen (Fafner/Fafner/Hagen). Anschließend steht er als Hagen auch am Londoner Royal Opera House im finalen Teil von Barrie Koskys RING auf der Bühne. Im Frühjahr begibt er sich mit dem Opernhaus Zürich als Fasolt/Hunding/Hagen dann auf eine RING-
Konzerttournee mit Auftritten in der Pariser Philharmonie und der New Yorker Carnegie Hall. 

Als regelmäßiger Gast an Häusern wie der Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro Real Madrid, der Opéra National de Paris, der Berliner Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Chicago Lyric Opera und bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg arbeitete Kares mit DirigentInnen wie Christian Thielemann, Simone Young, Teodor Currentzis, Nikolaus Harnoncourt, Fabio Luisi, Marc Minkowski, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Franz Welser-Möst, Sebastian Weigle, François-Xavier Roth, Klaus Mäkelä, Kent Nagano, Kirill Petrenko, Pablo Heras-Casado, Marco Armiliato, Francois-Xavier Roth, Vladimir Jurowski, Thomas Guggeis und Tarmo Peltokoski zusammen.

Zu seinen Rollen gehören Boris Godunow, Vodník/Rusalka, Ivan/Chowanschtschina, Gremin/Eugen Onegin, Inquisitor/Der feurige Engel, Zaccaria/Nabucco, Jacopo Fiesco/Simon Boccanegra, Padre Guardiano/La forza del destino, Filippo II/Don Carlo, Ramfis/Aida, Balthazar/La Favorite, Sarastro/Die Zauberflöte, Il Commendatore/Don Giovanni, Osmin/Die Entführung aus dem Serail, Hagen, Hunding, Fasolt und Fafner im RING, Daland/Der fliegende Holländer, König Marke/Tristan und Isolde, Heinrich der Vogler/Lohengrin, Landgraf Hermann/Tannhäuser, Gurnemanz/Parsifal sowie die finnischen Hauptpartien Antti/The Horseman (A. Sallinen) und Paavo/The Last Temptations (J. Kokkonen).  

Mika Kares ist zudem ein sehr gefragter Konzertsänger. Sein umfassendes Konzertrepertoire beinhaltet Schlüsselwerke wie Mozarts Requiem, Rossinis Stabat Mater, Beethovens 9. Sinfonie und Missa solemnis, Verdis Messa di Requiem, Mahlers 8. Sinfonie sowie Schostakowitschs Sinfonien Nr. 13 und 14. 

Konzerthighlights der letzten Spielzeiten waren die konzertanten Aufführungen von Tschaikowskis Jolanthe/König René mit Kirill Petrenko und den Berliner Philharmonikern, von Strauss‘ Capriccio/La Roche mit Christian Thielemann und Adriana Lecouvreur/Fürst von Boullion mit Anna Netrebko und Marco Armiliato, jeweils bei den Salzburger Festspielen, Beethovens 9. Sinfonie mit dem hr-Sinfonieorchester sowie bei den BBC Proms unter der Leitung von Sakari Oramo, Verdis Requiem mit dem Gewandhausorchester unter Franz Welser-Möst, Mozarts Requiem mit dem Chicago Symphony Orchestra und Riccardo Muti und mit den Wiener Philharmonikern, Schostakowitschs 14. Sinfonie unter Klaus Mäkelä mit dem Oslo Philharmonic und dem hr-Sinfonieorchester, Mahlers 8. Sinfonie mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra und Hannu Lintu sowie eine konzertante Aufführung von Herzog Blaubarts Burg mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra und Susanna Mälkki, die bei BIS Records als CD erschienen ist und 2021 für den Grammy nominiert wurde.

Weitere Auszeichnungen sind der BBC Music Magazine’s Opera Award 2017 für die Aufnahme Don Giovanni mit Teodor Currentzis und musicAeterna, die Nominierung als Beste Opernaufnahme bei den International Classical Music Awards 2019 für Boris Godunow mit Kent Nagano und dem Gothenburg Symphony Orchestra, die Nominierung bei den International Opera Awards 2014 mit der Aufnahme ‘Der fliegende Holländer/Le Vaisseau fantome (Wagner/Dietsch)’ mit Marc Minkowski und Les Musiciens du Louvre, sowie die Nominierung als Male Singer of the Year bei den International Opera Awards 2023 sowie 2025.

Mika Kares studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki und war in den Jahren 2005-2010 Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe.

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