Martina Welschenbach
Die jugendlich-dramatische Sopranistin Martina Welschenbach begeistert mit ihrer charismatischen jugendlichen Erscheinung und einer Stimme von außergewöhnlicher Strahlkraft. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf den großen deutschen Partien von Wagner, Strauss und Korngold sowie auf dem lyrischen Repertoire von Mozart bis Puccini. Eine ihrer zentralen Partien ist Senta in Richard Wagners Der fliegende Holländer, eine Rolle, die zu ihrem künstlerischen Markenzeichen geworden ist.
Sie arbeitet regelmäßig mit herausragenden Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Vladimir Fedosejev, Cornelius Meister, Ingo Metzmacher, Carlo Rizzi, Sir Donald Runnicles, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Jonathan Nott und Sir Simon Rattle sowie mit namhaften Regisseuren wie Claus Michael Gruber, Jens-Daniel Herzog, Philipp Stölzl, Martin Kušej, Carlo Lievi, Christof Loy, und David Pountney zusammen.
Erstmals ist Martina Welschenbach bei den Bayreuther Festspielen 2026 als Gerhilde in Die Walküre unter Christian Thielemann im sogenannten KI-Ring zu erleben. Mit Beginn der Spielzeit 2026/27 kehrt sie als Senta in Der fliegende Holländer in den Wiederaufnahmevorstellungen an die Oper Leipzig zurück und debütiert an der Semperoper Dresden als Marianne Leitmetzerin in Der Rosenkavalier. Im Konzertbereich interpretiert sie Rossinis Petite Messe Solennelle in Gütersloh und knüpft damit an die erfolgreiche Zusammenarbeit beim IMAD Festival in Paderborn mit Rossinis Stabat Mater im vergangenen Jahr an.
In der vergangenen Spielzeit 2025/26 kehrte sie mit ihrer zentralen Partie der Senta in Der fliegende Holländer erneut an die Oper Leipzig zurück sowie an die Deutsche Oper Berlin, wo sie Freia in Das Rheingold und Helmwige in Die Walküre im Ring-Zyklus sang.
Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen ihr Debüt in Kurt Weills Der Protagonist am Gran Teatro La Fenice (Teatro Malibran) unter der musikalischen Leitung von Markus Stenz, Ellen Orford (Peter Grimes) an der Oper Leipzig in der Premierenbesetzung unter Christoph Gedschold, Elsa (Lohengrin) am Teatro Comunale di Bologna unter Asher Fisch sowie Sieglinde (Walküre) am Stadttheater Klagenfurt unter Nicholas Milton. Einen weiteren bedeutenden Meilenstein markierte ihr Debüt an der Opéra National de Paris als Regina in Hindemiths Mathis der Maler unter Christoph Eschenbach. Hinzu kamen Rollendebüts als Marschallin (Rosenkavalier) und Leonore (Fidelio) am Theater Bonn sowie in Alban Bergs Lulu an den Wuppertaler Bühnen.
Eine enge künstlerische Verbindung besteht zwischen Martina Welschenbach mit der Deutschen Oper Berlin, wo sie im Festengagement sang und sich über die Jahre zu einer gefragten jugendlich-dramatischen Sopranistin entwickeln konnte. Ihr Weg führte sie dort von Partien wie Musetta (La bohème), Gretel (Hänsel und Gretel), Susanna (Le nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberflöte), Micaëla (Carmen) und Liù (Turandot) hin zu Senta (Der fliegende Holländer), Irene (Rienzi) und Eva (Die Meistersinger von Nürnberg).
Zu den Höhepunkten ihrer Konzerttätigkeit zählen Schumanns Das Paradies und die Peri mit der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz und dem MDR-Rundfunkchor, Richard Strauss’ Vier letzte Lieder beim Festival Anima Mundi in Pisa sowie Zemlinskys Lyrische Symphonie unter Stefan Blunier mit dem Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música. Weitere bedeutende Konzertengagements führten sie an das Wiener Konzerthaus als Thekla in Jaromír Weinbergers Wallenstein unter Cornelius Meister, dokumentiert in einer CD-Produktion, sowie zu den Berliner Philharmonikern, mit denen sie unter Sir Donald Runnicles Claude Debussys La Damoiselle élue aufführte.
Martina Welschenbach studierte an der Hochschule für Musik Stuttgart, der Guildhall School of Music sowie am Royal College of Music in London. Anschließend wurde sie Mitglied des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich und in das Ensemble übernommen. Später wechselte sie an die Deutsche Oper Berlin.
"Die deutsche lyrische Sopranistin Martina Welschenbach war eine strahlende Freia. Ihre schöne, jugendliche Stimme passte perfekt zu dieser Rolle."
- https://operawire.com/deutsche-oper-berlin-2025-26-review-das-rheingold/Photos
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"Johohoe ! Traft ihr das Schiff im Meere an..." ; Ballade de Senta