Marjukka Tepponen

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Ingunn Sighvatsdóttir

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“Was die musikalische Interpretation der Violetta anbelangt, überragt Marjukka Tepponen bei der Premiere alles.” (Der Standard) So und ähnlich klang es einstimmig aus der Presse nach Marjukka Tepponens Rückkehr auf die Seebühne der Bregenzer Festspiele im Sommer 2026. Mit ihrem “luxuriösen Allroundsopran”, ihrer “ausdrucksstarken Stimme” (bachtrack) und einer “profunden, beweglichen Souveränität” (Kleine Zeitung) war sie “die herausragende Sängerin und der darstellerische Fixpunkt des Abends” (Vorarlberg Online).

Nach dem Erfolg in La traviata in Bregenz, ist die finnische Sopranistin in der Spielzeit 2026/27 an der Dresdner Semperoper u.a wieder als Micaela/Carmen sowie erstmals als Katerina in der Neuproduktion The Greek Passion und als Nedda/Pagliacci zu erleben. Zudem debütiert sie als Chrysothemis in der Neuproduktion Elektra an der Oper Graz und ist mit Brittens Les Illuminations und Verdis Messa da Requiem bei Konzerten in Finnland zu hören.

Seit der Spielzeit 2024/25 ist Marjukka Tepponen im Rahmen eines Residenzvertrags regelmäßiger Gast an der Semperoper und stand dort bereits als Margherita in Boitos Mefistofele, Mimì/La bohème, Cio-Cio-San/Madama Butterfly, Tatjana/Eugen Onegin, Blanche de la Force/Dialogues des Carmélites, Micaela/Carmen und Liù/Turandot auf der Bühne.

Sie pflegt zudem eine enge Beziehung zur Finnischen Nationaloper in Helsinki, wo sie regelmäßig in wichtigen Fachpartien zu hören ist. Zu ihren Rollen an der FNO zählen u.a. Blanche de la Force/Dialogues des Carmélites, Nedda/Pagliacci, Corinna/Il viaggio a Reims, Fiordiligi/Così fan tutte, Woglinde/Das Rheingold und Götterdämmerung, Elisabetta/Don Carlo, Mimì/La bohème, Violetta/La traviata, sowie die Hauptpartien in den Uraufführungen der finnischen Opern “Jää” (J. Kuusisto) und “Indigo” (Toppinen/Kivilaakso).

Ferner ist sie auch regelmäßiger Gast beim renommierten Savonlinna Opera Festival, wo sie u.a. als Micaela/Carmen, Pamina/Die Zauberflöte, Marguerite/Faust, mit Mozarts Messe in c-moll und zuletzt als Juliette in Gounods Roméo et Juliette und Donna Anna/Don Giovanni zu hören war.

Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten umfassen ebenfalls ihr Debüt an der MET als Tatjana/Eugen Onegin, Elisabetta/Don Carlo in Tampere, Ihre Rollendebüts als Elettra in Mozarts Idomeneo an der Oper Graz sowie in den Titelpartien von Madama Butterfly (Oper Frankfurt) und Katia Kabanova (Oper Graz), als Contessa/Le Nozze di Figaro in Turku (Finnland), als Donna Anna/Don Giovanni sowie Mimì/La bohème in Rijeka (Kroatien), Fiordiligi/Così fan tutte, Tatjana/Eugen Onegin und Contessa/Nozze di Figaro an der Seattle Opera, ihre Micaela/Carmen, sowie ihr erfolgreiches Debüt als Liù/Turandot bei den Bregenzer Festspielen unter Paolo Carignani und in der Regie von Marco Arturo Marelli.

Im Konzertbereich sang sie u.a. Verdis Messa da Requiem mit den Münchner Symphonikern, dem Orchester der Finnischen Nationaloper und dem Dresdner Festspielorchester, Rossinis Stabat Mater, Dvoraks Stabat Mater (unter Christoph König) sowie Uuno Klamis Psalmus (unter Miguel Ángel Gómez Martínez), alle mit dem RTVE in Madrid, eine konzertante Version des Eugen Onegin/Tatjana mit dem Gulbenkian-Orchester in Lissabon, Sibelius‘ Kullervo mit dem Lahti Symphony Orchestra in Helsinki sowie Beethovens c-Moll-Messe in Tampere. Zuletzt debütierte sie mit Strauss‘ Vier letzte Lieder mit Göteborgs Symfoniker.

Marjukka Tepponen ist auf einigen CD-Aufnahmen zu hören, darunter eine Aufnahme von Gounods Faust/Marguerite an der Rijeka Oper unter Ville Matvejeff (Naxos, 2019) und ein Arienalbum mit Mozart, Bel Canto und französischem Repertoire.

Bereits mit 5 Jahren nahm Marjukka Tepponen erste Klavierstunden. Ihre gesangliche Ausbildung begann sie in ihrer Heimatstadt Kuopio und setzte sie an der Sibelius Akademie in Helsinki bei Marjut Hannula und Hilde Zadek in Wien fort. Schnell war sie erfolgreich bei Gesangswettbewerben wie dem Internationalen Mirjam Helin Wettbewerb in Helsinki und dem Wettbewerb in Lappeenranta, wo sie den ersten Preis gewann.

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