Marina Prudenskaya

Artist Manager

Boris Orlob

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Die Mezzosopranistin Marina Prudenskaya zählt zu den profilierten Sängerpersönlichkeiten ihres Fachs und gehört seit 2013 dem Ensemble der Staatsoper Unter den Linden Berlin an. Ihr künstlerischer Weg führte sie an zahlreiche renommierte Opernhäuser und zu den bedeutendsten Festivals weltweit, darunter das Royal Opera House Covent Garden, die Wiener Staatsoper, die Opéra de Paris, die Bayerische Staatsoper, das Opernhaus Zürich, Washington National Opera, Staatsoper Hamburg, das Teatro Real de Madrid, Teatro Municipal de Santiago de Chile, das Palau de les Arts Valencia sowie zu den Bayreuther Festspielen und dem Festival d’Aix-en-Provence. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Philippe Jordan, Christian Thielemann, Vladimir Jurowski, Mariss Jansons, Hartmut Haenchen, Marek Janowski, Simone Young, Fabio Luisi, Daniel Harding, Sebastian Weigle, Plácido Domingo, Paolo Carignani und Markus Poschner zusammen.

Die Saison 2026/27 beginnt für Marina Prudenskaya an ihrem Stammhaus mit einem Rollendebüt als Dalila (Samson et Dalila), gefolgt von Partien als La Grande Vestale (La Vestale) und Preziosilla, Curra (La forza del destino). Sie wird außerdem als Venus (Tannhäuser) an der Oper Frankfurt sowie als La Principessa Eboli (Don Carlos) am Opernhaus Zürich zu erleben sein.  

Zu den jüngsten Engagements zählen Brangäne (Tristan und Isolde) in konzertanten Aufführungen an der Finnish National Opera unter der Leitung von Hannu Lintu sowie mit dem London Symphony Orchestra unter Antonio Pappano. Im Konzertbereich war sie mit Verdis Messa da Requiem bei den Dresdner Musikfestspielen zu erleben. An der Wiener Staatsoper trat sie zudem als Mescalina (Le Grand Macabre) auf.

Ihr umfangreiches Repertoire umfasst die großen Wagner-Partien, darunter Brangäne (Finnish National Opera, London Symphony Orchestra), Waltraute (Bayreuther Festspiele), Fricka (Royal Opera House Covent Garden, Bayreuther Festspiele) sowie Kundry (Opéra de Paris, Deutsche Oper Berlin). Ein weiterer Pfeiler ihres internationalen Repertoires sind die großen Verdi-Partien: Amneris (Grand Théâtre de Genève), La Principessa Eboli (Opernhaus Zürich, Nationaltheater Mannheim), Azucena (Royal Opera House Covent Garden) sowie Lady Macbeth (Opera Ballet Vlaanderen). Darüber hinaus umfasst ihr Spektrum wichtige Strauss-Partien: Herodias (Wiener Staatsoper), Octavian / Der Rosenkavalier (Bayerische Staatsoper), sowie Die Amme / Die Frau ohne Schatten (Deutsche Oper Berlin). Im Ensemble an der Staatsoper Unter den Linden Berlin übernimmt Marina Prudenskaya regelmäßig die Partien der Herodias (Salome), Venus (Tannhäuser), Waltraute (Götterdämmerung), Marfa (Chowanschtschina), Amneris (Aida),  Komponist (Ariadne auf Naxos), Gertrud (Hänsel und Gretel), La Principessa Eboli (Don Carlos), Azucena (Il trovatore), Lady Macbeth (Macbeth), Néris (Medea), Euphrat (Babylon) und Fenena (Nabucco).

Im Konzertbereich führten Engagements Marina Prudenskaya zu den Salzburger Osterfestspielen mit Verdis Messa da Requiem und den Berliner Philharmonikern, in das Wiener Konzerthaus mit Janáčeks Glagolitischer Messe und den Wiener Symphonikern, in das Bolschoi-Theater Moskau mit Mahlers Das Lied von der Erde sowie mit Berlioz’ Les nuits d’été, Mahlers 3. Sinfonie, konzertanten Aufführungen von Tristan und Isolde mit der Dresdner Philharmonie und Verdis Messa da Requiem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Weitere Konzerte führten sie unter anderem in die Philharmonien in Berlin, Köln sowie im Gasteig München, das Gewandhaus Leipzig, den Musikverein Wien, das Concertgebouw Amsterdam und das Théâtre des Champs-Élysées.

Marina Prudenskaya studierte am Sankt Petersburger Konservatorium und erhielt ihr erstes Engagement am Stanislawski-Theater Moskau. Anschließend wechselte sie an das Staatstheater Nürnberg, bevor sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin (2005–2007), der Staatsoper Stuttgart (2007–2013) und schließlich der Staatsoper Unter den Linden Berlin wurde. Zu ihren Auszeichnungen zählt unter anderem der Gewinn des ARD-Musikwettbewerbs im Jahr 2003. 

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