Mariam Suleiman
Als Gewinnerin der 4. Ausgabe von Voci in Barcaccia (Rai Radio 3) und Finalistin mehrerer renommierter internationaler Wettbewerbe, zählt Mariam Suleiman zu den interessantesten italienischen Sopranistinnen ihrer Generation. Ihre noble, tragfähige Stimme zeichnet sich durch ein brillantes Timbre und makellose Agilità aus.
Mit dem Beginn der Spielzeit 2026/27 ist Mariam Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich, wo sie in ihrer ersten Spielzeit u.a. in Die Zauberflöte /Papagena, Elektra /Vertraute, Rinaldo /Sirene, L’elisir d’amore /Giannetta und Le nozze di Figaro /Barbarina zu erleben sein wird.
Während dieser Spielzeit ist sie zudem Maria Manetti Shrem Artist.
Im Sommer 2026 war sie Teil des ‘Young Singers Project’ der Salzburger Festspiele, wo sie in der Uraufführung der Kinderoper King Arthur Junior (Gordon Kampe / Purcell) die Rolle der Oswaldine übernahm.
Während der Saison 2025/26 war Mariam Emerging Artist bei der Mascarade Opera in Florenz und sang 2025 beim Reate Festival die Titelrolle in der modernen Uraufführung von Salieris La Partenza Inaspettata, wovon demnächst eine Live-DVD auf Decca Records erscheinen wird. 2026 trat sie in der Weltpremiere von Silvia Colasantis Sacred Goddess Mother Earth mit La Toscanini auf, im Stabat Mater (Pergolesi) mit der Fondazione Haydn, bei der Mascarade Opera-Gala ‘Young Voices in Parma’ mit dem Filarmonica Arturo Toscanini sowie in ‘Villa Belcanto’ am Teatro Regio di Parma; einer Produktion des Mascarade Opera Programme und der New Generation Foundation mit einer Besetzung aus aufstrebenden jungen KünstlerInnen und Musik von Donizetti, Tschaikowski, Händel und anderen unter der Regie von Federico Grazzini und begleitet von der Filarmonica del Teatro Comunale di Bologna unter der Leitung von Wyn Davies.
Mariam schloss ihr Studium am Konservatorium Santa Cecilia in Rom unter der Leitung von Virna Sforza mit Bestnoten ab. 2023/24 trat sie dem Fabbrica Young Artists Program am Teatro dell’Opera di Roma bei, wo sie u.a. die Titelrolle in Viardots Cendrillon sang und an internationalen Tourneen in Tokio und der Expo Osaka 2025 teilnahm. Sie war Finalistin u.a. beim 12. Stanislaw-Moniuszko-Wettbewerb in Warschau und dem 9. Renata-Tebaldi-Wettbewerb in San Marino, bei dem sie drei Sonderpreise erhielt. Sie verfeinert ihr Handwerk weiterhin gemeinsam mit Mariella Devia.