Karsten Januschke hat sich in den vergangenen Jahren als profilierter Dirigent im internationalen Opern- und Konzertbereich etabliert. Engagements führen ihn an Opernhäuser wie die Bayerische Staatsoper, die Semperoper Dresden, die Komische Oper Berlin, die Oper Frankfurt, das New National Theatre Tokyo, das Nationaltheater Prag, die Volksoper Wien, die Staatsoper Stuttgart und die Bregenzer Festspiele sowie zu Orchestern wie dem MDR-Sinfonieorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Münchner Rundfunkorchester, der Staatskapelle Halle, dem Beethoven Orchester Bonn, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, der Budapester Philharmonie, dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, dem Staatsorchester Darmstadt und dem Ensemble Modern.
In der Saison 2026/27 übernimmt Karsten Januschke die musikalische Leitung von vier Neuproduktionen. An der Oper Frankfurt dirigiert er die Saisoneröffnung mit Tschaikowskys Mazeppa sowie Händels Flavio. Mit Puccinis Madama Butterfly ist er bei der Oper Burg Gars zu erleben. An der Hamburgischen Staatsoper leitet er die Uraufführung von Gordon Kampes Störtebeker.
Karsten Januschke eröffnete die Spielzeit 2025/26 des Staatstheaters Darmstadt mit einer szenischen Gegenüberstellung von Bernd Alois Zimmermanns Requiem für einen jungen Dichter und Morton Feldmans Rothko Chapel. Es folgten Debüts an der Komischen Oper Berlin mit Barrie Koskys Die Zauberflöte, an der Staatsoper Prag mit Der fliegende Holländer sowie die Neuproduktion von Aribert Reimanns Melusine an der Oper Frankfurt. Zuvor war er bei den Tiroler Festspielen mit Tschaikowskys Mazeppa.
In vergangenen Spielzeiten debütierte Karsten Januschke u. a. an der Semperoper Dresden (Zauberflöte), am New National Theatre Tokyo sowie am Nationaltheater Prag (Don Giovanni), an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Prag (Zemlinskys Florentinische Tragödie) und an der Volksoper Wien. Wiedereinladungen führten ihn erneut an die Oper Frankfurt (Neuproduktionen von Lost Highway von Olga Neuwirth, Händels Tamerlano sowie Offenbachs Banditen), an die Staatsoper Stuttgart (Hänsel und Gretel und Nozze di Figaro), nach Bregenz (Fidelio) und zur Oper im Steinbruch.
Im Sinfoniekonzert dirigierte er mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg die Uraufführung eines Werkes von Farzia Fallah sowie mit dem Staatsorchester Darmstadt die deutsche Erstaufführung eines Konzerts von Katherine Balch für den Cellisten Maximilian Hornung.
2021 erschien bei Oehms Classics das Album Love and Despair mit dem Bass Andreas Bauer Kanabas und dem Latvian Festival Orchestra unter der Leitung von Karsten Januschke.
Karsten Januschke stammt aus Schleswig-Holstein und studierte zunächst Klavier und Musikwissenschaft in Wien. Sein Dirigierstudium bei Georg Mark am Konservatorium Wien schloss er mit Auszeichnung ab. Bereits während seines Studiums arbeitete er an der Wiener Staatsoper als Solorepetitor und Dirigent von Kinderopern sowie bei den Bayreuther Festspielen. Ab 2008 war er an der Oper Frankfurt als Solorepetitor und später als Kapellmeister tätig.