Ilya Silchuk gewann 2026 den ersten Preis der Zenith Opera Competition in Wien. Der junge Bariton verbindet eine fundierte schauspielerische Ausbildung mit einer markanten Baritonstimme und außergewöhnlicher darstellerischer Präsenz. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von Mozart und Rossini über das deutsche und französische Fach bis hin zum Musiktheater des 20. Jahrhunderts.
Seinen Weg im Opernbereich begann Ilya Silchuk als Mitglied des Jungen Ensembles der Semperoper Dresden und profilierte sich dort unter anderem als Schaunard (La Bohème), Papageno (Die Zauberflöte), Kilian (Der Freischütz), Kuligin (Katja Kabanowa) sowie als Herrmann und Schlemil in Les Contes d’Hoffmann. Im Sommer 2024 debütierte er bei den Salzburger Festspielen als Erster Totengräber in Hamlet von Ambroise Thomas. Seit der Spielzeit 2024/25 gehört Ilya Silchuk dem Ensemble des Deutschen Nationaltheaters Weimar an, wo er sich kontinuierlich zu einer vielseitigen Künstlerpersönlichkeit entwickelt. Dort ist er unter anderem als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Méphistophélès (Faust et Hélène & Faust :: Mein Brustkorb : Mein Helm), Albert (Werther), Peter Besenbinder (Hänsel und Gretel), Roman Cycowski (Heute Nacht oder nie), Dandini (La Cenerentola), Papageno (Die Zauberflöte), Baron Douphol (La Traviata) sowie Marco (Gianni Schicchi) zu erleben.
Ilya Silchuk ist Preisträger zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe. Als Sieger des Internationalen Wagner-Nachwuchswettbewerbs Leipzig wurde er mit einem Bayreuth-Stipendium ausgezeichnet. Zu seinen weiteren Auszeichnungen zählen der erste Preis beim Hamel Opernwettbewerb Hannover, der dritte Preis beim Concorso Lirico Internazionale di Portofino, der zweite Preis beim Internationalen Giulio-Perotti-Gesangswettbewerb sowie ein Sonderpreis der Sächsischen Staatsoper Dresden beim Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb. Darüber hinaus war er Stipendiat der Ad Infinitum Foundation Lübeck.
Der 1993 in Nischni Nowgorod geborene Künstler studierte zunächst Schauspiel an der Theaterhochschule Boris Schtschukin in Moskau. Anschließend war er zwei Spielzeiten am Wachtangow-Theater sowie am Theater der Filmschauspieler Moskau engagiert und verkörperte unter anderem Fürst Nechljudow in Tolstois Auferstehung sowie den Notar Andrej Iljitsch in Tschechows Ein Unglück. Von 2018 bis 2024 absolvierte er sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Jörg Hempel und legte damit den Grundstein für seine Opernlaufbahn.
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FINAL CLIP 2022: Ilya Silchuck sings “Ja vas Lyublyu”, The Queen of Spades, Tchaikovsky