Giulia Montanari

Artist Manager

Natascha van Randenborgh

natascha@orlob.net+49 173 7768820

General Management

Die italienische Sopranistin Giulia Montanari ist in Deutschland aufgewachsen und hat sich als vielseitige Interpretin des lyrischen und Koloraturfaches etabliert. Ihr Strahlender, höhensicherer Sopran bewegt sich souverän zwischen Mozart, Barock, Belcanto und zeitgenössischer Musik. Ihr künstlerischer Weg führte sie als Ensemblemitglied an das Aalto-Theater Essen und seit der Spielzeit 2022/23 an die Oper Köln. 

Einen besonderen Höhepunkt der Spielzeit 2026/27 bildet ihr Rollendebüt als Sophie in Richard Strauss’ Der Rosenkavalier, der großen Eröffnungsproduktion zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Kölner Opernhaus (musikalische Leitung: Andrés Orozco-Estrada; Regie: Marie-Ève Signeyrole). Ein weiteres wichtiges Rollendebüt ist die Doppelpartie Olympia und Giulietta in der Neuproduktion von Offenbachs Hoffmanns Erzählungen (musikalische Leitung: Andrés Orozco-Estrada; Regie: Stefan Herheim). In der nächsten Premiere des Kölner Ring-Zyklus debütiert sie außerdem als Waldvogel in Wagners Siegfried (musikalische Leitung: Felix Bender; Regie: Paul-Georg Dittrich). In den Wiederaufnahmen von Mozarts Die Zauberflöte übernimmt sie erneut die Partie der Königin der Nacht sowie Fortuna und Drusilla in Monteverdis Die Krönung der Poppea. Im Bereich des Musiktheaters für junges Publikum gestaltet sie zudem die Titelpartie in Igor Strawinskys Die Nachtigall. 

 

In der Spielzeit 2025/26 war Giulia Montanari als Woglinde in der Auftaktpremiere des neuen Kölner Ring-Zyklus (Rheingold) (musikalische Leitung: Marc Albrecht; Regie: Paul-Georg Dittrich), als Michal in Händels Saul (musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky; Regie: Barrie Kosky) sowie als Barbarina in Mozarts Le nozze di Figaro (musikalische Leitung: Andrés Orozco-Estrada; Regie: Katharina Thoma) zu erleben. Weitere Höhepunkte bildeten die Wiederaufnahmen als Clorinda in Rossinis La Cenerentola und als Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte. Auf dem Konzertpodium trat sie unter der musikalischen Leitung von Attilio Cremonesi in Bachs Matthäus-Passion in der Bonner Beethovenhalle auf. 

Zu ihrem Repertoire an der Oper Köln zählen außerdem Ascagne (Berlioz’ Les Troyens), Cleopatra (Giulio Cesare), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), den Hüter, die Stimme an der Schwelle des Tempels und Falke (Die Frau ohne Schatten) sowie Angelica (Orlando) und Zerlina (Don Giovanni). Darüber hinaus war sie in einer szenischen Neuproduktion von Haydns Die Schöpfung zu erleben. 

Auch als Ensemblemitglied des Aalto-Theaters Essen interpretierte sie zahlreiche zentrale Partien ihres Fachs, darunter Euridice (Orfeo ed Euridice), Adele (Die Fledermaus), Sandrina (La finta giardiniera), Belinda und Erste Hexe (Dido and Aeneas) sowie Fiakermilli (Arabella).

 

Im Laufe ihrer bisherigen Laufbahn arbeitete sie ausserdem mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Stefan Parkman, Anu Tali, Mariss Jansons, Ulf Schirmer, Peter Dijkstra, Hans-Christoph Rademann, François-Xavier Roth, Roberto Rizzi Brignoli, Andrea Sanguineti, Matteo Beltrami, Marc Minkowski und Tomáš Netopil sowie mit Regisseuren wie Guy Joosten, Roland Schwab, Ted Huffmann, Ben Baur, Johannes Erath, Cecilia Ligorio und Vincent Boussard zusammen. 

 

Neben ihrer Tätigkeit auf der Opernbühne widmet sich Giulia Montanari intensiv dem Konzertfach. Ihr Repertoire reicht von frühbarocken Werken bis zur zeitgenössischen Musik und umfasst unter anderem Mozarts Requiem und Krönungsmesse, Rossinis Petite Messe Solennelle, Telemanns Lukas-Passion, Orffs Carmina Burana sowie Rutters Requiem.

Giulia Montanari studierte Musikwissenschaft und Sprachen an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar in der Klasse von Prof. Siegfried Gohritz. Beim Internationalen Gesangswettbewerb in Imola, Italien, wurde sie im Juni 2018 mit zwei Preisen ausgezeichnet. 

Ihre künstlerische Laufbahn begann am Deutschen Nationaltheater Weimar, wo sie bereits während ihres Studiums debütierte und unter anderem als Papagena (Die Zauberflöte), Sandmännchen und Taumännchen (Hänsel und Gretel) sowie in Jörn Arneckes Der Eisblumenwald zu erleben war. In der Spielzeit 2019/20 wurde sie in das Opernstudio NRW aufgenommen und gastierte an mehreren deutschen Bühnen, darunter der Oper Dortmund, der Oper Wuppertal und dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. 

 

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