Domen Križaj

Artist Manager

Natascha van Randenborgh

natascha@orlob.net+49 173 7768820

Worldwide Non-exclusive

 

Domen Križaj begeistert mit einem warm timbrierten, ausdrucksstarken Bariton. Sein Repertoire reicht von den großen Mozart- und Verdi-Partien über das deutsche und französische Fach bis hin zu zeitgenössischem Musiktheater und selten gespielten Werken. Mit seiner Verbindung aus vokaler Eleganz und vielseitiger musikalischer Neugier hat er sich als gefragter Bariton auf internationalen Opern- und Konzertpodien etabliert.

In der Spielzeit 2026/27 kehrt er in der Titelpartie des Arthus in der Premiere und Frankfurter Erstaufführung von Ernest Chaussons Le roi Arthus unter der musikalischen Leitung von Thomas Guggeis und in der Regie von Manuel Schmitt an die Oper Frankfurt zurück. Auch wird er erneut als Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) in der gefeierten Inszenierung von Matthew Wild zu hören sein. Am Slowenischen Nationaltheater Ljubljana ist er als Giorgio Germont (La Traviata) erneut zu erleben. Im Konzertbereich setzt er seine künstlerische Zusammenarbeit mit Thomas Hengelbrock und dem Balthasar-Neumann-Ensemble fort und interpretiert Pater Profundus in Robert Schumanns Szenen aus Goethes Faust in der Elbphilharmonie Hamburg und in Luxemburg. Unter Hartmut Haenchen und dem Noord Nederlands Orkest singt er in mehreren Konzerten in den Niederlanden das Weihnachtsoratorium.

 

In der Spielzeit 2025/26 war Domen Križaj in Strawinskys The Wedding in dem Saisoneröffnungskonzert des Philharmonischen Chor Prag unter der Leitung von Lukáš Vasilek und dem Czech Radio Symphony Orchestra zu hören. An der Oper Frankfurt sang er zentrale Partien seines Repertoires, darunter Lescaut (Manon Lescaut), Sharpless (Madama Butterfly), Macbeth sowie die Premiere und Titelpartie in Kurt Weills Der Zar lässt sich fotografieren. Am Slowenischen Nationaltheater Ljubljana gastierte er als Giorgio Germont (La Traviata).

 

Bevor er Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt wurde und sich dort schnell zu einer der prägenden Stimmen des Ensembles entwickelte und in Haupt- und Titelpartien in mehreren zentralen Neuproduktionen mitwirkte, sang er im Ensemble des Theater Basel. Zu den Höhepunkten seiner bisherigen Laufbahn zählen seine Interpretationen von Onegin (Eugen Onegin), Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser), Il Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Don Alfonso (Così fan tutte), Albert (Werther), Marcello (La Bohème), Rodrigo (Don Carlo), Sharpless (Madama Butterfly) und Lescaut (Manon Lescaut). Große Anerkennung erhielt er auch für seine Auseinandersetzung mit Werken des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter Prinz von Homburg (Henze, Der Prinz von Homburg), Guercœur (Albéric Magnard, Guercœur), Pavel (Al gran sole carico d’amore), Kaiser Overall (Der Kaiser von Atlantis), Sam (Trouble in Tahiti), Cold Genie und Grimbald (King Arthur), Doctor (Pelléas et Mélisande) sowie Albert in Dai Fujikuras Goldkäfer.

Weitere wichtige Engagements führten ihn unter anderem zu den Tiroler Festspielen Erl als David (Mascagni, L’Amico Fritz), an das Festspielhaus Baden-Baden als Alfio (Cavalleria rusticana) sowie als Orest (Iphigénie en Tauride) unter Thomas Hengelbrock und dem Balthasar-Neumann-Ensemble, zu den Bregenzer Festspielen als Sharpless (Madama Butterfly), an das Slowenische Nationaltheater Maribor mit seinem Debüt als Rodrigo (Don Carlo) sowie an das Kroatische Nationaltheater Rijeka und zum Festival Zomeropera Alden Biesen mit der Titelpartie in Eugen Onegin.

Domen Križaj verfügt über ein breit gefächertes Konzertrepertoire, das von großen Oratorien bis zu Liedprogrammen wie Schuberts Winterreise reicht. Er pflegt eine enge künstlerische Verbindung zu Thomas Hengelbrock und dem Balthasar-Neumann-Ensemble, mit dem er u. a. in Glucks Iphigénie en Tauride (als Orest) zu erleben war und europaweit Brahms’ Ein deutsches Requiem präsentierte. Zudem arbeitete er mit renommierten Klangkörpern zusammen, darunter die Wiener Philharmoniker, die Camerata Salzburg, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das SWR Symphonieorchester und das Noord Nederlands Orkest.

Domen Križaj ist Preisträger zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen zählen der zweite Preis beim Wettbewerb Neue Stimmen 2019, der erste Preis und Liedpreis beim Ada-Sari-Wettbewerb 2017, der erste Preis beim Ferruccio-Tagliavini-Wettbewerb, der erste Preis beim Petar-Konjović-Wettbewerb sowie drei erste Preise beim Wettbewerb junger slowenischer Musiker TEMSIG. Darüber hinaus erhielt er den zweiten Preis und Publikumspreis beim Otto-Edelmann-Wettbewerb sowie den dritten Preis beim Zinka-Milanov-Wettbewerb.

Domen Križaj absolvierte zunächst ein Medizinstudium in Ljubljana, bevor er bei Prof. Matjaž Robavs an der dortigen Musikakademie Gesang studierte. Bereits während seines Studiums sammelte er erste internationale Erfahrungen, etwa als Preisträger der Internationalen Musikakademie Salzburg (2012) und durch die Teilnahme am Young Singers Project der Salzburger Festspiele (2013). Nach seinem Masterabschluss 2017 und Auftritten wie in der SWR-Sendung Junge Opernstars (2016) festigte er seine internationale Laufbahn durch Wettbewerbserfolge und Engagements an bedeutenden Opernhäusern.

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Domen Križaj: SEVILJSKI BRIVEC, CAVATINA LARGO AL FACTOTUM (Dobrodelni Miklavžev koncert)