Attilio Cremonesi

Artist Manager

Ingunn Sighvatsdóttir

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Attilio Cremonesi zählt zu den anerkanntesten Spezialisten für selten gespielte Kompositionen des Barock und der Klassik, was auf zahlreichen CD-Einspielungen dokumentiert ist. Ein besonderes Anliegen ist die Wiederentdeckung und -belebung solcher Werke, von denen er manche sogar zum ersten Mal in moderner Zeit aufführte. Seit der Saison 2024/25 ist er Conductor in Residence des Staatstheaters sowie der Händelfestspiele Karlsruhe.

In der Spielzeit 2026/27 leitet Cremonesi in Karlsruhe u.a. die Neuproduktion von Händels Faramondo im Rahmen der Festspiele sowie die Wiederaufnahme von Rameaus Les Boréades.
Zudem dirigiert er die Neuproduktion Dido and Aeneas in einer von ihm stammenden Neubearbeitung am Teatro Verdi di Pisa und kehrt für Konzerte nach Budapest und Halle zurück. Auch wird er wieder bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik zu erleben sein, wo er kurzfristig die musikalische Leitung der Aufführung von Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno mit dem Freiburger Barockorchester von René Jacobs übernimmt. 

Als weltweit gefragter Interpret von Werken vom Barock bis hin zum Belcanto gastierte er u.a. bei den Wiener Festwochen, Innsbrucker Festwochen, Dresdner Musikfestspielen, Schwetzinger Festspielen, dem Lucerne Festival, Festival Radio France Montpellier und dem Pergolesi Festival Jesi.
Opernproduktionen dirigierte er u.a. an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, dem Theater an der Wien, Teatro Municipal de Santiago, Théâtre du Capitole de Toulouse, in Bonn, Oslo, Antwerpen, Paris, Montpellier, Genf, Luzern, Basel, Amsterdam, Lissabon und Sydney.

Prominente musikalische Partner waren u.a. die Akademie für Alte Musik Berlin, insbesondere wäre die preisgekrönte Produktion Dido and Aeneas in der Regie von Sasha Waltz zu nennen, Münchner Symphoniker, Concerto Köln, Freiburger Barockorchester, Beethoven Orchester Bonn, Il Pomo d’Oro, La Cetra Barockorchester Basel, Orchestra del Teatro La Fenice, Collegium Vocale Gent, das Kammerorchester Basel (Europatournee mit Händels Ezio sowie Tourneekonzerte mit Vivica Genaux) und regelmäßig das Kärntner Sinfonieorchester.

In den letzten Spielzeiten leitete er u.a. Le nozze di Figaro, Don Giovanni und Così fan tutte am Teatro Municipal de Santiago de Chile, die Neuproduktionen Le nozze di Figaro, La Clemenza di Tito, Turco in Italia und Il barbiere di Siviglia am Théâtre du Capitole de Toulouse, La Cenerentola am Nationaltheater Mannheim, Orfeo in Bern, Tommaso Traettas Antigona am Theater an der Wien, Händels Giulio Cesare in Klagenfurt und Duisburg, Teseo und Serse in Halle, Siroe, Phèdre (J.-B. Lemoyne) und Les Boréades (Rameau) in Karlsruhe, Alcina in Klagenfurt, Rheinsberg und Münster, Argenore (Wilhelmine von Bayreuth), ebenfalls am Theater Münster, Il matrimonio segreto (Cimarosa) in Potsdam und Händels Amadigi di Gaula am Theater Meiningen. Ferner führte ihn sein Weg anlässlich der Zusammenarbeit mit der Camerata Bern nach Halle und Bern für die Uraufführung von Jazziah, einer kompositorischen Verbindung zwischen Jazz und klassischer Musik.

Cremonesi studierte zunächst Klavier, Orgel und Orgelkomposition in Piacenza und später Dirigieren und Historische Aufführungspraxis in Basel. Er war von 2021-2026 Künstlerischer Leiter des Händelfestspielorchester Halle und von 2017-2020 Principal Guest Conductor des Philharmonischen Orchesters des Teatro Municipal de Santiago de Chile. 

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Handel's La Resurrezione with Attilio Cremonesi & Händelfestspielorchester Halle