Arttu Kataja

Artist Manager

Natascha van Randenborgh

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Arttu Kataja, einer der angesehensten Künstler Finnlands, gehört seit rund 20 Jahren zum Ensemble an der Staatsoper unter den Linden Berlin. Er ist insbesondere für seine feine Musikalität und die außergewöhnliche Schönheit seines Klangs auf dem Konzertpodium und als Liedsänger bekannt. Auf der Opernbühne hat er sich mit den grossen Mozart Partien profiliert, daneben war er u.a. als Peter Besenbinder/Hänsel und Gretel, Marcello/La Bohème, Sharpless/ Butterfly und Wolfram/ Tannhäuser zu hören. Neben Daniel Barenboim waren in Berlin u.a. Philippe Jordan, Andris Nelsons, Sir Simon Rattle, Omer Meir Wellber, seine Partner am Pult.  

In der Spielzeit 2026/27 ist Arttu Kataja unter anderem mit Maurice Duruflés Requiem bei der Pori Sinfonietta engagiert, gefolgt von Händels Messias mit der Sinfonia Lahti unter der Leitung von Hannu Lintu. Mit Frieder Bernius und dem Musik-Podium Stuttgart geht er erneut mit Beethovens Missa solemnis auf Konzertreise nach Italien. Antonio Salieris Falstaff wird er gemeinsam mit dem B’Rock Orchestra unter der Leitung von René Jacobs in Brüssel, Antwerpen sowie in der Elbphilharmonie Hamburg und der Kölner Philharmonie singen. An der Staatsoper Unter den Linden Berlin übernimmt er erneut die Titelpartie in Le nozze di Figaro unter der musikalischen Leitung von Marc Minkowski in der Inszenierung von Jürgen Flimm. Beim Savonlinna-Opernfestival wird er 2027 die Titelpartie in Il barbiere di Siviglia singen.

In der Spielzeit 2025/26 trat Arttu Kataja erstmals mit Jordi Savall, Le Concert des Nations und La Capella Nacional de Catalunya in San Sebastián, Paris und Barcelona mit Mendelssohns Walpurgisnacht auf. Erneut arbeitete er mit René Jacobs beim Forum Musicum Festival in Wrocław, wo er in Scarlattis Oratorium Cain, ovvero il primo omicidio zu hören war. Es folgte eine Wiedereinladung des Netherlands Radio Philharmonic Orchestra für Jean Sibelius’ The Origin of Fire unter der Leitung von Karina Canellakis sowie zum Jahreswechsel Beethovens 9. Sinfonie mit der Philharmonie Dresden unter Sakari Oramo. Im Frühjahr 2026 ging er mit Bachs Matthäus-Passion und dem Noord Nederlands Orkest unter Hartmut Haenchen auf eine ausgedehnte Tournee durch die Niederlande. Während der Festivalsaison gastierte er beim Rheingau Musik Festival mit Mendelssohns Paulus unter Frieder Bernius und wirkte als Andrey Shchelkalov in Boris Godunov beim Savonlinna-Opernfestival mit. Auf der Opernbühne debütierte er als Posa in Don Carlos in Tampere; an seinem Stammhaus, der Staatsoper Unter den Linden Berlin, sang er unter anderem den Heerrufer in Lohengrin, Sharpless in Madama Butterfly sowie Capulet in Roméo et Juliette.

Zu den jüngsten Höhepunkten zählen außerdem Brahms’ Ein deutsches Requiem beim Rheingau Musik Festival, Berlioz’ La Damnation de Faust mit dem Coro e Orquestra Gulbenkian in Lissabon unter Hannu Lintu, Bruckners Messe Nr. 1 mit dem RIAS Kammerchor in der Philharmonie Berlin sowie eine Tournee mit Bachs Weihnachtsoratorium durch die Niederlande mit dem Nederlands Kamerkoor, B’Rock und Peter Dijkstra. Zudem wirkte er in Leoš Janáčeks Die Ausflüge des Herrn Brouček mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Simon Rattle mit. Auf der Opernbühne folgten sein Rollendebüt als Germont in Verdis La traviata an der Tampere Opera. Gastengagements führten Arttu Kataja unter anderem auch an das Theater an der Wien, das Théâtre du Capitole, das Teatro Municipal in Santiago de Chile, die Deutsche Oper am Rhein, die Finnische Nationaloper in Helsinki sowie nach Japan mit Daniel Barenboim und der Staatsoper Berlin.

Seine rege Konzerttätigkeit umfasst zahlreiche nationale und internationale Auftritte. Mit René Jacobs arbeitete er wiederholt in Konzerten und Aufnahmen mit Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem RIAS Kammerchor, dem Freiburger Barockorchester, dem Helsinki Baroque Orchestra und dem Kammerorchester Basel zusammen. Eine langjährige künstlerische Verbindung besteht zudem mit Frieder Bernius und dem Musik-Podium Stuttgart. Darüber hinaus war er mit einem breit gefächerten Repertoire unter anderem mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Internationalen Bachakademie Stuttgart, der Zürcher Sing-Akademie, der Dresdner Philharmonie, dem Aarhus Symphony Orchestra, der NDR Radiophilharmonie, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, den Symphonikern Hamburg und dem Finnish Radio Symphony Orchestra zu hören.

Arttu Katajas Aufnahmen umfassen unter anderem die 2024 bei MDG (Musikproduktion Dabringhaus und Grimm) erschienene Einspielung von Gustav Mahlers Liedern aus Des Knaben Wunderhorn mit Katharina Kammerloher, Arttu Kataja und Eric Schneider, die LSO-Live-Produktion von Leoš Janáčeks Oper Die Ausflüge des Herrn Brouček mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Simon Rattle sowie Schuberts Winterreise (Alba, 2022) und Serious Songs (Alba, 2020) mit der Pianistin Pauliina Tukiainen. Weitere Veröffentlichungen sind Beethovens Missa Solemnis (Carus, 2019) und Bachs Matthäus-Passion (Harmonia Mundi, 2013). 

Arttu Kataja studierte Gesang in Helsinki und wurde beim Internationalen Mozartwettbewerb Salzburg zweimal ausgezeichnet.

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