Andrew Harris
Der in Berlin lebende US-amerikanische Bass Andrew Harris besticht mit seinem tiefen, raumgreifenden basso serioso und hat sich insbesondere als Interpret des Wagner-Repertoires sowie als vielseitiger Sängerdarsteller international etabliert. Seine europäische Karriere nahm an der Deutschen Oper Berlin ihren Anfang. Heute ist er als freischaffender Sänger regelmäßig an renommierten Opern- und Konzerthäusern weltweit zu Gast.
In der Spielzeit 2026/27 kehrt Andrew Harris nach Dallas zurück, diesmal an The Dallas Opera, wo er in einer Co-Production der Bayerischen Staatsoper und dem Gran Teatre del Liceu als Pfarrer und Dachs (Janáčeks Das schlaue Füchslein) zu erleben sein wird. Die Inszenierung stammt von Barry Kosky, die musikalische Leitung übernimmt Emmanuel Villaume. Anschließend kehrt er an das Teatro alla Scala in Mailand zurück, wo er in einer Neuproduktion von Igor Strawinskys The Rake’s Progress unter der Leitung von Riccardo Chailly und in der Regie von Kasper Holten die Partie des Father Truelove übernimmt. Im Sommer 2027 erwartet ihn zudem eine bedeutende Festival Produktion in Deutschland, deren Titel derzeit noch nicht veröffentlicht werden kann.
In der Spielzeit 2025/26 war Andrew Harris an der Komischen Oper Berlin in der Neuproduktion von Richard Strauss’ Salome als 2. Soldat in der Inszenierung von Evgeny Titov unter der musikalischen Leitung von James Gaffigan sowie als Commendatore (Don Giovanni) in der Produktion Don Giovanni / Requiem in der Wiederaufnahme-Premiere der Inszenierung von Kirill Serebrennikov unter der musikalischen Leitung von Sasha Yankevych zu erleben. Mit der Dresdner Philharmonie sang er den Pfleger des Orest und den Alten Diener (Elektra) in konzertanter Aufführung unter der Leitung von Sir Donald Runnicles. An der Deutschen Oper Berlin war er in der gefeierten Wiederaufnahme von Gianni Schicchi als Simone zu erleben (Inszenierung: Pınar Karabulut, musikalische Leitung: Giulio Cilona). Weitere Engagements führten ihn erneut an die Komische Oper Berlin als Dryden in Olga Neuwirths zeitgenössischer Oper (Orlando) nach Virginia Woolfs gleichnamigem Roman in der Inszenierung von Ewelina Marciniak und unter der musikalischen Leitung von Johannes Kalitzke sowie an die Santa Fe Opera als Prof. Warnekros in Tobias Pickers Lili Elbe (Regie: James Robinson, musikalische Leitung: Roberto Kalb).
Andrew Harris ist insbesondere mit den Partien Fafner, Fasolt und Hunding (Ring) verbunden, die er auch an der Deutschen Oper Berlin in der gefeierten Inszenierung von Stefan Herheim verkörperte. Zu seinem Repertoire zählen außerdem Stefano Colonna (Rienzi) und Titurel (Parsifal). Darüber hinaus sang er Partien wie Doktor (Wozzeck), Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Timur (Turandot), Commendatore und Masetto (Don Giovanni), Luther und Crespel (Les Contes d’Hoffmann), Marcel (Les Huguenots), Samuel und Tom (Un ballo in maschera), La Cuisinière und Le Roi (L’Amour des trois oranges), Sparafucile (Rigoletto) sowie Simone (Gianni Schicchi). Sein Repertoire umfasst zudem Pfarrer und Dachs in Janáčeks (Das schlaue Füchslein) sowie Partien in Uraufführungen und zeitgenössischen Werken, darunter Edward Teller in John Adams’ (Dr. Atomic), Georg in Detlev Glanerts (Oceane) und Sodbuster in Missy Mazzolis (Proving Up).
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Proving Up - an opera by Missy Mazzoli & Royce Vavrek (Trailer) - Recording out Aug. 21 on Pentatone