Alexandra Ionis
Die Mezzosopranistin Alexandra Ionis begeistert nicht nur durch ihre außergewöhnliche Bühnenpräsenz und tiefgreifende stimmliche Ausdruckskraft, sondern auch durch ein besonders schönes und warmes Timbre. Als fester Gast der Bayreuther Festspiele, der Staatsoper Berlin und der Deutschen Oper Berlin sowie in regelmäßiger Zusammenarbeit mit DirigentInnen wie Christian Thielemann, Simone Young und Kirill Petrenko hat sich Alexandra Ionis fest auf den bedeutendsten Opern- und Konzertbühnen etabliert.
Nach ihrer Rückkehr zu den Bayreuther Festspielen im Sommer 2026 als Siegrune/Die Walküre, 2. Norn/Götterdämmerung und Fricka in der Kinderoper Der Ring des Nibelungen, gibt Ionis im Sommer 2027 dort ihr Debüt als Magdalene in Die Meistersinger von Nürnberg unter der musikalischen Leitung von Simone Young. In der Spielzeit 2026/27 übernimmt sie am Theater Bielefeld erneut die Partie der Azucena in Il trovatore und debütiert außerdem als Hippolyta in der Neuproduktion A Midsummer Night’s Dream sowie als Prinz Orlofsky in Die Fledermaus. Ferner singt sie erstmals die Mutter in Hänsel und Gretel mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko und ist außerdem als Solistin bei Konzerten u.a. mit Beethovens 9. Sinfonie und Rossinis Petite Messe solennelle zu hören.
Seit der Saison 2023/24 ist Ionis festes Ensemblemitglied des Theater Bielefeld, wo sie in den letzten Jahren u.a als Azucena/Il trovatore, Mescalina in Ligetis Le Grand Macabre, Judith in Bartóks Herzog Blaubarts Burg, Anaide in Leoncavallos Zazà, Mrs. Quickly in Verdis Falstaff, Katerina (Magdalena) in Martinůs The Greek Passion, Giulietta&Stimme der Mutter in Offenbachs Les contes d’Hoffmann, Die alte Dame in Bernsteins Candide und als Herzkönigin in Pierangelo Valtinonis Alice im Wunderland zu erleben war.
Weitere Highlights der vergangenen Spielzeiten waren u.a. ihr Debüt als Fricka/Die Walküre konzertant mit dem Sydney Symphony Orchestra unter Simone Young, ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen 2024 als 2. Norn/Götterdämmerung, Siegrune/Die Walküre (jeweils unter Simone Young) und als Mary und Venus in den Kinderopern Der fliegende Holländer und Tannhäuser, ihre Schwertleite/Walküre in der neuen Ring-Produktion der Staatsoper Unter den Linden (R: Dmitri Tcherniakov) unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann und Thomas Guggeis, die Neuproduktion Elektra/3. Magd (R.: Philipp Stölzl) mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko in Baden-Baden und Berlin, 3. Magd/Elektra an der Staatsoper Stuttgart, ihr Debüt als Prinzessin Eboli/Don Carlo am Teatro Petruzzelli in Bari, Il viaggio a Reims/Maddalena an der Deutschen Oper Berlin und der Dresdner Semperoper, Annina/Der Rosenkavalier an der Staatsoper Unter den Linden (Simone Young/André Heller) sowie Annina/Rosenkavalier, Ulrica/Un ballo in maschera und Marcellina/Le nozze di Figaro am Opernhaus Chemnitz.
Ihre Liebe zur Neuen Musik vertiefte sie bei Produktionen wie Widmanns Babylon und Reimanns Gespenstersonate/Mumie an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, Brittens Tod in Venedig unter Donald Runnicles und Graham Vick an der Deutschen Oper Berlin, Bergs Wozzeck/Margret am Palau de les Arts in Valencia unter James Gaffigan, in konzertanten Aufführungen von Zimmermanns Die Soldaten/Stolzius’ Mutter mit dem Gürzenich-Orchester Köln und François-Xavier Roth (Regie: Calixto Bieito) in Köln, Hamburg und Paris sowie in den beiden Uraufführungen Die Schneekönigin (Tischlerei der Deutschen Oper Berlin) und Subotnik (Neuköllner Oper) des Komponisten Samuel Penderbayne.
Zudem sang sie in der Uraufführung von Péter Eötvös’ Oper Sleepless an der Staatsoper Unter den Linden (mit Wiederaufnahmen in Genf und Budapest) und der Uraufführung der Kinderoper Robin Hood/Amme (M. dall’Ongaro) am Teatro Petruzzelli in Bari.
Ihr Konzertrepertoire beinhaltet u.a. Werke von Rossini, Verdi, Mahler, Beethoven, Schönberg, Schostakowitsch, Ravel, Tschaikowskij, Prokofjew und Rachmaninow.
Zuletzt war Ionis erstmals mit Mahlers Das Lied von der Erde mit dem Sydney Symphony Orchestra und Simone Young sowie mit dem Verdi Requiem in der Berliner Philharmonie zu hören.
Die in Moldawien geborene und in Berlin aufgewachsene Mezzosopranistin studierte an der Universität der Künste Berlin, am Mailänder Conservatorio di musica Giuseppe Verdi und war Mitglied im International Opera Studio der Accademia nazionale di Santa Cecilia, wo sie wertvolle Impulse von u.a. Renata Scotto erhielt.
Alexandra Ionis wurde 2018 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.
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Galathea