Künstler News

Andreas Schager

Lasst die Spiele beginnen!
Das Publikum der diesjährigen Internationalen Maifestspiele in Wiesbaden hatte allen Grund sich zu freuen, als „the Heldentenor of our Age“, Andreas Schager, in allen drei großen Tenorpartien des Rings in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg zu erleben war. Unter der Leitung von Alexander Joel und an der Seite von Catherine Foster/ Evelyn Herlitzius übernahm er Siegmund/Walküre, den jungen Siegfried/Siegfried und den älteren Siegfried/Götterdämmerung.
Nachdem er bereits letztes Jahr den Parsifal außerplanmäßig ein Mal auf dem Grünen Hügel gesungen hat, übernimmt er bei den diesjährigen Festspielen diese Rolle in allen Vorstellungen. Die musikalische Leitung der Inszenierung von  Uwe Eric Laufenberg übernimmt wieder Hartmut Haenchen. (Vorstellungen: 27.Juli und 05./14./21./25. August).

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Mika Kares & Tuomas Katajala

Finnisches Doppeldebüt am ROH
Mit großer Vorfreude erwarten wir die neue Spielzeit, denn unsere Finnen Mika Kares und Tuomas Katajala feiern ihre Debüts am Royal Opera House Covent Garden in David McVicars Inszenierung von Die Zauberflöte.
Ab dem 12. September steht zunächst Mika Kares als Sarastro unter der musikalischen Leitung von Julia Jones und neben Roderick Williams als Papageno auf der Bühne und wird mit seinem mächtigen Bass die Gemüter des Publikums erbeben lassen. Weitere Vorstellungen: 14./16./18./20./21./23. und 26. September. Die Vorstellung am 20.09. wird zudem in ausgewählten Kinos zu erleben sein!
Ebenfalls unter der Leitung von Julia Jones übernimmt Tuomas Katajala die Rolle des Tamino ab dem 05. Oktober. Mit Florian Sempey als Papageno an seiner Seite wird er alle Herausforderungen, die der Abend bringen mag, meistern. An folgenden zusätzlichen Terminen wird er zu erleben sein: 07./11./13. und 14. Oktober.

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Marina Prudenskaya

3 Kontinente in 4 Monaten
Die Bayreuther Festspiele stehen vor der Tür – und somit auch viele tolle Opernerlebnisse. So ist Marina Prudenskaya ab dem 03.08. als Waltraute in Götterdämmerung unter der Leitung von Marek Janowski (Regie: Frank Castorf) zu erleben. Weitere Vorstellungstermine: 13. und 28.08.
Im Anschluss an die Festlichkeiten auf dem grünen Hügel reist Frau Prudenskaya nach Amerika, wo sie an der Washington National Opera in Verdis Aida die Partie der Amneris singen wird. Die Produktion ist eine Neuproduktion in Zusammenarbeit mit den Opernhäusern in San Francisco, Seattle und Minnesota und es wird das erste Mal in über 25 Jahren sein, dass hier Verdis Meisterwerk aufgeführt wird. Vorstellungen am: 10./15./17. und 21. September.
Dieselbe Rolle wird Marina Prudenskaya in Südamerika übernehmen, wenn sie im November am Teatro Municipal de Santiago de Chile u.a. neben Vitaliy Bilyy auf der Bühne steht. Vorstellungen am: 04./09./11. und 14. November.

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Savonlinna Festival 2017

BOM-Künstler in Savonlinna 2017!
Das diesjährige Savonlinna Opera Festival war ein ganz besonderes! So feierte Finnland 2017 nicht nur 100 Jahre Unabhängigkeit, es standen zudem gleich neun Künstler von BOM auf der Festivalbühne:
 
Die Entführung aus dem Serail  (Wolfgang Amadeus Mozart)
Tuomas Katajala/Belmonte
Jussi Myllys/Belmonte
 
Burg im Wasser / konzertant   (Aulis Sallinen)
Tiina-Maija Koskela/Sopran, Tuija Knihtilä/Mezzosopran und Jussi Myllys/Tenor
 
Kullervo (Aulis Sallinen)
Dan Karlström/Kimmo, Niina Keitel/Junge Frau des Schmieds, Markus Suihkonen/Zweiter Mann
 
Rigoletto (Giuseppe Verdi)
Mika Kares/Sparafucile 

Yorck-Felix Speer

Vom Schloss ins Kloster
Für Yorck-Felix Speer steht der Sommer im Zeichen der Musikfestspiele. So ist er zunächst bei den Herrenchiemsee Festspielen zu hören, wo er am 20. Juli im Spiegelsaal des Herrenchiemsee Schlosses unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg die Bass-Partien in Bachs Magnificat und Mozarts c-Moll-Messe übernimmt.
Im folgenden Monat führt es Herrn Speer zum Rheingau Musik Festival, wo er am 24.08 bei einem Konzert im Kloster Eberbach mitwirkt. Das Konzert widmet sich der Musik Anton Bruckners, dessen 9. Sinfonie und Te Deum aufgeführt werden sollen. Am Pult steht wieder Enoch zu Guttenberg.
In der nächsten Spielzeit wird Yorck-Felix Speer mit Wagner-Partien zu erleben sein. So übernimmt er an der Oper Köln die Partie des Reinmar von Zweter /Tannhäuser (Premiere: 24.09.), gefolgt von der Partie des Daland /Der fliegende Holländer in Bari, Italien.

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Dagmar Manzel

Ein Sommer im Zeichen der Musik und Literatur
Die „Urgewalt namens Manzel“ widmet sich neben den Operetten vor allem ihrem Soloprogramm MENSCHENsKIND. Unterstützt von Frank Schulte am Klavier, Ralf Templin an der Gitarre und Arnulf Ballhorn am Kontrabass wird sie am 27. Juni das Publikum der Oper Frankfurt mit Liedern von Friedrich Holländer auf das Beste unterhalten.
Zudem ist Dagmar Manzel Teil des diesjährigen Literatur- und Musikfests Wege durch das Land. Bei der Konzertlesung auf dem Gut Böckel in Rödinghausen am 15.Juli interpretiert sie die Uraufführung von Helmut Oehrings Vertonung des Gedichts „Der Vogel, weiß“ von Johannes Bobrowski zusammen mit fünf jungen Musikern aus Deutschland, der Schweiz und Serbien.

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Robert Bork

Antike Dramen von Strauss bis heute
Nach Erfolgen als Jochanaan an der Opéra National du Rhin, als Orest am Teatro di San Carlo und zuletzt als Priesterkönig und Tod in der konzertanten Aufführung von Jörg Widmanns Oper Babylon unter Markus Stenz und dem Radio Filharmonisch Orkest im Amsterdamer Concertgebouw, ist nun Robert Bork in die Bayerische Landeshauptstadt zurückgekehrt. In der Oper Greek von Mark-Anthony Turnage singt er die Rollen Dad/Café Manager/Chief of Police unter der musikalischen Leitung von Oksana Lyniv. Verbleibende Aufführungen am: 03. und 04. Juli.

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Bettina Ranch

Gefeierte Adalgisa am Aalto-Musiktheater
Mit der Spielzeit 2016/17 trat Bettina Ranch ihr Festengagement am Aalto-Musiktheater an und wusste das Essener Publikum als Adalgisa / Norma an der Seite von Katia Pellegrino und Gianluca Terranova sofort zu begeistern. Zuletzt als Prinzessin Clarisse / Die Liebe zu den drei Orangen, Magdalena / Rigoletto und Fenena/Nabucco. Neben der Neuproduktion von La clemenza di Tito / Sesto (22./24./28./30. Juni und 02. Juli), steht Bettina Ranch wieder als Adalgisa in Essen (08. und 15. Juli) sowie bei diversen Konzerten auf europäischen Bühnen.

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Samuel Youn

Im Dienste Wagners
Begeisterte Samuel Youn soeben mit seinem mächtigen Bass-Bariton noch das Publikum der Deutschen Oper Berlin als Wanderer / Siegfried im Götz-Friedrich-Ring, so ist er nun auf ebenjener Bühne in einer weiteren Wagner-Partie zu erleben. Unter der Leitung des GMD, Donald Runnicles, singt er in Christian Spucks Neuproduktion von Der Fliegende Holländer die Titelpartie.
Zudem war Samuel Youn Gast der diesjährigen Internationalen Maifestspiele Wiesbaden. In der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg war er als Gunther u.a. neben Andreas Schager als Siegfried in Götterdämmerung am 01. und 28. Mai zu hören und sehen.     

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Doris Soffel

Glanzrollen in zwei Hafenstädten
In den kommenden Monaten steht Doris Soffel in zwei ihrer Glanzrollen auf der Bühne. Nach Andrea Chénier steht eine Oper auf dem Plan, die beinahe zeitgleich spielt, Dialogues des Carmélites. Zunächst verkörpert sie die Madame de Croissy an der Staatsoper Hamburg unter der Leitung des Generalmusikdirektors, Kent Nagano.
Anschließend führt sie ihr Weg an die De Nationale Opera der niederländischen Hauptstadt. Ab dem 09.Juni ist Doris Soffel in der Neuproduktion  Salome  von dem Team um Ivo van Hove und Jan Versweyveld als Herodias unter der Leitung von Daniele Gatti sowie an der Seite von Lance Ryan zu erleben.

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Arttu Kataja

Ein Finne in Berlin
Nachdem der junge Bariton in den letzten Wochen das Publikum verschiedener spanischer Städte begeisterte, kehrt er nun an die Staatsoper Berlin, sein Stammhaus, zurück. In der Inszenierung der Katja Kabanowa von Andrea Breth übernimmt Arttu Kataja die Rolle des Kulligin/Ein Vorbeigehender. Unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle und neben Weltstars wie Simon O’Neill, Rosalind Plowright und Eva-Maria Westbroek wird er an folgenden Terminen auf der Bühne stehen: 14./18./22. und 25. Juni.
Doch auch die Konzertliebhaber können sich freuen, denn am 24.06. singt Arttu Kataja die Basspartie in Telemanns Der Tag des Gerichts  mit der Sing-Akademie Berlin unter der Leitung von Kai-Uwe Jirka.

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Anna Bonitatibus

Das Warten hat ein Ende!
Mit Anna Bonitatibus als Penelope und unter Leitung von Michael Change wurde das diesjährige The Grange Festival in Hampshire mit Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria am 07. Juni eröffnet. Zu Ehren des 450. Geburtstags des italienischen Meisters wird dessen letzte Oper an folgenden Terminen zu erleben sein: 07./16./18./24. Juni und 02. Juli.
Als Teil des diesjährigen Convegno Internazionale der Fondazione Rossini in Pesaro sang Bonitatibus außerdem am 10. Juni Werke von Mayr und Rossini mit dem Orchestra Sinfonica G. Rossini unter der Leitung von Benjamin Bayl im Auditorium Pedrotti.
Einen Ausschnitt des Konzerts finden Sie hier:
Anna Bonitatibus sings Rossini (Pesaro, June 10, 2017) 

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Roberto Rizzi Brignoli

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer :
La Rondine bringt Sonnenstrahlen nach Berlin
Nach seinem gefeierten Hausdebüt am Brüsseler Teatre de la Monnaie mit Puccinis Madama Butterfly sowie der umjubelten Guillaume Tell-Wiederaufnahme an der Staatsoper Hamburg, kehrt jetzt Roberto Rizzi Brignoli in seine zweite Heimat, Berlin, zurück. Anlass ist das Revival seiner überaus erfolgreichen Neuproduktion aus dem Jahr 2015 von Puccinis La Rondine, die nun erneut an der Deutschen Oper Berlin aufgeführt wird. Termine: 29. April und 01. +06. Mai.
Im Juni kann sich das Publikum der Deutschen Oper auf eine weitere italienische Opernkomposition unter der Leitung von Rizzi Brignoli freuen, wenn Verdis Don Carlo mit prominenter Besetzung aufgeführt wird. Termine: 24.+29. Juni sowie 02.+06. Juli.

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Nicole Chevalier

Von Bekanntem, Neuem und Neuestem
Derzeit ist die Trägerin des Faust-Preises am Luzerner Theater aktiv. Noch bis zum 10. Juni beeindruckt Nicole Chevalier in einer „Tour de Force“ das Publikum als Violetta Valery/La Traviata in der Produktion von Benedikt von Peter.  
Ein weiteres Highlight ist die Premiere von Aribert Reimanns Medea an der Komischen Oper Berlin am 21. Mai. Mit Nicole Chevalier in der Titelrolle besteht kein Zweifel daran, dass das Werk ebenso große Erfolge feiern wird wie bei der Uraufführung 2010.
Zudem ist Nicole Chevalier Teil der diesjährigen Wiener Festwochen. Im Zuge des Opernexperiments Les Robots ne connaissent pas le Blues oder Die Entführung aus dem Serail von Gintersdorfer/Klaßen, für das Mozarts Oper der musikalische und inhaltliche Ausgangspunkt war, steht sie am 26./27. und 28. Mai auf der Bühne in Halle E im MuseumsQuartier.

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Attilio Cremonesi

Erfolge in Europa und eine musikalische Hochzeit in Chile
Nach seinem kürzlich beendeten, umjubelten Rossini-Debüt mit Il turco in Italia am Théâtre du Capitole in Toulouse, war Attilio Cremonesi in Münster bei den „Tagen der Barockmusik“ zu erleben, wo er Händels Alcina mit großem Erfolg dirigierte. Die nächste große Produktion Le nozze di Figaro im Juni führt ihn bis nach Santiago de Chile an die Ópera Nacional de Chile. Das Publikum kann sich auf Vorstellungen am 16./17./19./20. und 21. Juni freuen.

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Alejandro Marco-Buhrmester

Besorgt um Tristan wie um Gilda
Das diesjährige Festival mémoires an der Opéra de Lyon widmet sich drei Meilensteinen der Opernproduktion und lässt diese neu aufleben. So auch die Heiner Müller-Produktion  Tristan und Isolde von 1983. Alejandro Marco-Buhrmester übernimmt ab 18. März unter der musikalischen Leitung von Hartmut Haenchen die Rolle des Kurwenal für insgesamt sechs Vorstellungen (18./21./25./28. März, 02./05. April).
Zudem kann sich das Publikum des Opernhauses in Wuppertal schon jetzt freuen, denn ab dem 09. Juni steht Alejandro Marco-Buhrmester in der Titelrolle von Verdis Rigoletto auf der Bühne! Weitere Vorstellungen am: 22. und 24. Juni.

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Silvia Hauer

Volles Programm in Wiesbaden
Nach ihren Rollendebüts als Orlowsky / Die Fledermaus und Hänsel / Hänsel und Gretel ist Silvia Hauer ab dem 11. März als Olga in Eugen Onegin am Staatstheater Wiesbaden zu erleben. Im Zuge der Internationalen Maifestspiele steht sie neben Stargästen wie Gerald Finley, Maria Bengtsson und Hanna-Elisabeth Müller als Cherubino in Le nozze di Figaro auf der Bühne.

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Lothar Odinius

Freias Schmach eilt er zu enden!
Am 26. und 27. Mai gibt Lothar Odinius sein Debüt an der Elbphilharmonie als Froh in konzertanten Aufführungen von Das Rheingold  unter der Leitung von Thomas Hengelbrock. Anschließend geht diese Produktion auf Kurz-Tournee mit Stopps in Dortmund (29.05.) und Baden-Baden (03.06.).
Doch damit nicht genug! Lothar Odinius ist zudem Teil des 38. Internationalen Musikfests in Wien. Am 12. und 13. Juni singt er die Tenorpartie von Mozarts unvollendeter Messe in c-moll im Großen Saal des Wiener Konzerthauses mit Bernard Labadie am Pult des Wiener KammerOrchesters.

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Heather Engebretson

Zwischen Elbphilharmonie und Staatsoper
Neben Konstanze / Die Entführung aus dem Serail an den Staatstheatern in Kassel und Wiesbaden übernimmt Heather Engebretson Rollen in weiteren Produktionen auf der Bühne der Staatsoper Hamburg. Zusätzlich zu Les Troyens / Ascagne und Carmen / Frasquita am Ende der Spielzeit, singt sie am 28. und 30. April sowie am 01. und 03. Mai den Dritten Sopran in Mahlers 8. Sinfonie mit Kent Nagano in der Elbphilharmonie.

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Marcel Reijans

Wir gratulieren zum Schaunard Award!
Für seine Vielseitigkeit und starke Präsenz in verschiedenen Produktionen sowie für seinen unermüdlichen Einsatz für den holländischen Gesangsnachwuchs wurde Marcel Reijans mit dem renommierten Schaunard Award ausgezeichnet.
Herzlichen Glückwunsch!

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Sebastian Holecek

Vom Bäcker zum Propheten
Nachdem Sebastian Holecek als „gloriously dominant“ Fritz Kothner das Publikum des Royal Opera House Covent Garden begeisterte, führt ihn sein Weg nun von einer Insel gen Süden auf die nächste. Vom 21. bis 28. Mai steht er für insgesamt vier Vorstellungen (21./24./26./28. Mai) auf der Bühne des Teatro Massimo Bellini in Catana. Unter der musikalischen Leitung von Günter Neuhold wird Sebastian Holecek stimmlich wie darstellerisch einen dominanten Jochanaan/Salome präsentieren und so das Publikum einmal mehr begeistern.

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Betsy Horne

Vier Werke, vier Komponisten, drei Nationalitäten
Vier Werke von vier Komponisten mit drei verschiedenen Nationalitäten stehen auf dem Plan. Ab dem 29.01. ist Betsy Horne wieder als Arabella an der Oper Leipzig zu erleben und am 09. Februar feiert Otello mit ihr als Desdemona Premiere am Stadttheater Klagenfurt. Als Freia in Uwe Eric Laufenbergs Inszenierung von Das Rheingold ist Betsy Horne Teil der diesjährigen Internationalen Maifestspiele Wiesbaden und zum Ende der Saison ist sie ab dem 20. Juni in Sadko unter Dmitri Jurowski an der Opera Vlaanderen zu erleben.

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Tuija Knihtilä

Rollendebüt im hohen Norden
Die als „beste Ortrud aller Zeiten“ gefeierte Tuija Knihtilä wird bald in einer weiteren Wagner-Partie zu erleben sein, denn sie hat kurzfristig die Rolle der Venus im Tannhäuser am Staatstheater Darmstadt übernommen. Am 22. April steht sie bei der Premiere unter der Leitung von Will Humburg auf der Bühne.
Parallel widmet sich Knihtilä an der Malmö Opera Ponciellis La Gioconda. In der Produktion gab sie bereits am 1. April ihr Rollendebüt als Laura und wird in dieser Rolle an folgenden Terminen weiter das Publikum zu begeistern wissen: 29. April, 09./13./20./31. Mai und 03. Juni. Am 08. und 09. Juli steht sie bei der Weltpremiere von Aulis Sallinen Linna vedessä (Burg im Wasser) auf der Bühne der Savonlinna Opernfestspielen 2017.

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Rinaldo Alessandrini

Musikalische Vielfalt auf dem ganzen Erdenrund
Im Januar war Rinaldo Alessandrini zu Gast am Pult des Orchestre National du Capitole de Toulouse in der Halle aux Grains, wo er an drei Abenden das Publikum mit Sinfonien von Mozart, Beethoven und Schubert begeisterte.
Im Februar bildete er mit seinem Ensemble Concerto Italiano mit einer konzertanten Aufführung von L’incoronazione di Poppea in der Carnegie Hall den krönenden Abschluss des diesjährigen Venice Festivals. Momentan ist das Ensemble auf seiner ersten Tournee durch China und widmet sich mit Konzerten im März dem 450. Geburtstag von Monteverdi.

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Katharina Konradi

Weia! Waga! Wiesbaden!
Nach ihrem Debüt als Susanna in Le nozze di Figaro, steht Katharina Konradi in ebendieser Rolle den April über (01./07./17.) auf der Bühne des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Anschließend ist sie, ebenfalls in Wiesbaden, als Rheintochter Woglinde mit anderen Künstlern von BOM wie Silvia Hauer, Betsy Horne und Young Doo Park zu erleben. Zunächst in Das Rheingold am 13.April und darauf in Götterdämmerung am 23.04. sowie 28.05.
Auch bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden spielt die junge Sopranistin eine Rolle. Am 27. Mai wird sie als Pamina das Publikum mit ihrer jugendlich frischen Art und ihrem bewegenden Sopran verzücken.

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Miljenko Turk

Ein Jahrhunderte übergreifendes Repertoire
Nicht viele Künstler sind in der Lage das klassische Opernrepertoire mit Werken des 20. und 21. Jahrhunderts in ihrem Spielplan zu vereinen, geschweige denn in steter Perfektion zu präsentieren. Einer jener wenigen ist der kroatische Bariton Miljenko Turk. Er beherrscht das klassische Opernrepertoire von Mozart bis Puccini und widmet sich hingebungsvoll und mit größter Emphase den oft höchst anspruchsvollen und selten gespielten Werken des 20. und 21. Jahrhunderts.
An seinem Stammhaus in Köln feierte er zuletzt Erfolge in der Hauptrolle der Oper Die Antilope, einem surrealen Situationsdrama von Durs Grünbein. Am 14. April singt er die Bass-Partie in Rihms monumentalen Deus Passus in der TivoliVredenburg Hall in Utrecht. Ein in die nahe Zukunft schweifender Blick zeigt das nächste Engagement. Ab dem 02. Juli ist Miljenko Turk als Gonsalvo Fieschi und Vater in der großen Produktion von Schrekers Die Gezeichneten neben Bo Skovhus an der Oper Köln zu erleben. Weitere Termine: 06./14. und 16. Juli.

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Alexandra Ionis

Rollendebüts in Chemnitz
Für Alexandra Ionis wartet eine Spielzeit mit vielen spannenden Projekten und vor allem das Publikum des Theaters Chemnitz darf sich an sie gewöhnen, denn dort wird sie in nicht weniger als drei Produktionen auf der Bühne zu erleben sein. Zunächst gibt sie ihr Rollendebüt als Annina/Der Rosenkavalier (Premiere 30.09.) gefolgt von Debüts als Marcellina/Le nozze di Figaro (Wiederaufnahme 06.10.) und Ulrica/Un ballo in maschera (Premiere 02.12.)

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Ursula Hesse von den Steinen

200 Jahre in 2 Monaten
Innerhalb von zwei Monaten unternimmt Ursula Hesse von den Steinen eine musikalische Zeitreise von knapp 200 Jahren. Alban Bergs 1925 uraufgeführte Oper Wozzeck feiert am 18.03. Premiere an der Dutch National Opera Amsterdam. Ursula Hesse von den Steinen übernimmt in der Produktion von Krysztof Warlikowski neben Eva-Maria Westbroek als Marie und Sir Willard White als Doktor die Rolle der Margret.
Anschließend führt sie ihr Weg nach Göttingen, wo sie im Zuge der Internationalen Händel Festspiele ab dem 19. Mai in Händels Oper Lotario von 1729 unter der Leitung von Laurence Cummings als Matilde zu erleben sein wird. (Weitere Vorstellungen: 21./22./24./26./27. und 28. Mai)

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Marjukka Tepponen & Tiina-Maija Koskela

Doppelte Power aus und in Finnland
Das Publikum der Tampere Opera hatte allen Grund sich zu freuen! Mit Marjukka Tepponen und Tiina-Maija Koskela standen zwei junge und erfolgversprechende Sopranistinnen von Boris Orlob Management zusammen auf der Bühne. In 6 Vorstellungen im Februar waren sie anlässlich des 70. Geburtstages der Tampere Opera in The Ostrobothnians, einem Werk des finnischen Komponisten Leevi Madetoja zu erleben.

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Raffaela Lintl

Fürstliche Premiere in Magdeburg
Die junge Sopranistin Raffaela Lintl ist ab der Spielzeit 2016/17 Ensemblemitglied des Theater Magdeburg. Dort erweitert sie ihr Repertoire, so übernimmt sie ab dem 11. März die Rolle der Sylva Varescu in Die Csárdásfürstin und ab dem 06. Mai ist sie als Arminda / La finta giardiniera  zu erleben. Zudem singt sie am 27. Mai die Sopranpartie in Beethovens Sinfonie Nr. 9 anlässlich der Feierlichkeiten 500 Jahre Reformation auf dem Magdeburger Domplatz.

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