Biografie

Nicole Chevalier studierte an der Indiana University (USA) Musik und Gesang, Schauspiel und Literaturgeschichte. 1998 schloss sie ihr Studium mit Diplom ab und setzte ihr Gesangsstudium an der Juilliard School in New York fort, wo sie parallel an der New York City Opera gastierte. Sie vervollständigte ihre Gesangsausbildung durch die Teilnahme an Meisterklassen und einem Italienaufenthalt (2000/01) mit Auftritten beim Piccola Scala Festival in Mailand und beim Opera Festival in Rom. Ihr erstes Festengagement führte sie von 2003 bis 2007 an das Theater Freiburg, wo sie mehrfach von der Zeitschrift »Opernwelt« für ihre Interpretation der Lucia di Lammermoor als beste Nachwuchssängerin und als beste Sängerin nominiert wurde. In Freiburg begann auch ihre Auseinandersetzung mit moderner Musik und sie arbeitete u.a.  mit André Richard (SWR/Experimentalstudio), Jean-Baptiste Barrière (IRCAM/Paris) und Kaija Saariaho in ihrer Oper L'amour de loin zusammen.

Darüber hinaus trat sie häufig als Konzertsängerin auf, u.a. bei den Bregenzer Festspielen unter Kirill Petrenko mit den Wiener Symphonikern in Brittens Spring Symphony, mit dem Freiburger Orchester unter Gabriel Feltz in Szymanowskis Lieder der Märchenprinzessin und mit dem Staatsorchester Kassel unter Patrik Ringborg in Debussys La Damoiselle Élue sowie in Arthur Honeggers Le Roi David. Mit den Münchner Symphonikern sang sie das Verdi Requiem unter der Leitung von Roberto Abbado und das Verdi Requiem sang sie auch in einer CD – Produktion mit dem Freiburger Bachchor und Orchester unter Michael Beuerle. Mit dem Konzerthausorchester war sie im Konzerthaus Berlin mit Benjamin Brittens WAR REQUIEM eindrucksvoll zu hören.
 
Bevor Chevalier 2009 an die Staatsoper Hannover wechselte, sang sie im Festengagement am Staatstheater Kassel, wo sie auch heute noch gern gesehener Gast ist, wie zuletzt als Margarethe in Gounods Faust und in dieser Spielzeit in der Titelpartie von Verdis Luisa Miller.
 
Bis 2012 sang sie überaus erfolgreich am Staatsoper Hannover u.a. als Micaëla/Carmen, als Contessa di Folleville/Il Viaggio a Reims, Gilda/Rigoletto, Konstanze/Entführung a. d. Serail, Marie/La fille du régiment, Marguérite/Faust und besonders gefeiert als Traviata in der umjubelten Regie von Benedikt von Peter.
 
Ende 2010 feierte Nicole Chevalier ihr Wiener Debüt als Konstanze an der Volksoper Wien.  Danach debütierte sie 2012 an der Staatsoper Hamburg mit Standing Ovations in der Rolle der Lucia di Lammermoor und in 2013 an der Staatsoper Stuttgart wiederum als Traviata (Regie: Ruth Berghaus). 2015 sang sie erstmals an der Vlaamse Oper Antwerpen die Eudoxie in Halevys La Juive in der Regie von Peter Konwitschny und in 2016 die Elettra in Mozarts Idomeneo in der Regie von David Bösch.
 
Mit der Spielzeit 2012/13 wurde sie festes Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin.  Dort singt sie die Titelpartie in Offenbachs Schöne Helena, Télaïre in Rameaus Castor et Pollux, Gilda/Rigoletto, Pamina/Zauberflöte alle in der Regie von Barrie Kosky, Donna Elvira/Don Giovanni (Regie: Herbert Fritsch), und Fiordiligi/Così fan tutte (Regie: Alvis Hermanis) und ganz aktuell brilliert sie als Rosina in Kirill Serebrennikovs Inszenierung des Barbiere di Siviglia.
 
Schon 2012 wurde sie von der ,Opernwelt‘ als beste Sängerin des Jahres für ihre Traviata an der Staatsoper Hannover sowie auch für den Deutschen Theaterpreis ‚Der Faust‘ nominiert, den sie 2016 für ihre herausragende Interpretation aller Frauenrollen in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen als beste Sängerdarstellerin gewonnen hat.
 
Zukünftige Engagements bringen Nicole Chevalier u.a. an das Luzern Festival (Traviata), zu den Wiener Festwochen (Konstanze), zurück an die Komische Oper in der Titelpartie von Aribert Reimanns Oper Medea, mit Massenets‘ Manon an das Luzerner Theater sowie mit Halévys La Juive an die Vlaamse Opera nach Antwerpen und Gent.

Management

General Management

Artist Manager
 
 
 
 
 
Natascha van Randenborgh
Associate Director
natascha@orlob.net 
Mobil: +49-173-7 76 88 20

Repertoire

Repertoire Konzert

Bach, J.S. Johannes-Passion
Brahms Ein Deutsches Requiem
Britten War Requiem
Debussy La Damoiselle élue
Glière Concerto for Coloratura Soprano and Orchestra, Op. 82
Händel Messiah
Honegger Le Roi David
Janácek Glagolitische Messe
Mozart Requiem
Schubert Messe Nr. 2, G-Dur D167
Szymanowski Lieder der Märchenprinzessin, Op. 31
Verdi Requiem
 

Repertoire Oper

Bizet Carmen Micaëla
Britten A Midsummer Night’s Dream Tytania
Donizetti La fille du régiment Marie
  L’elisir d‘amore Adina
  Lucia de Lammermoor Lucia
  Maria Stuarda Maria Stuarda
Gounod Faust Margarethe
Halévy La juive La Princesse Eudoxie
Händel Herkules Iole
  Semele Semele
Janacek Das schlaue Füchslein Fuchs
Lehár Der Graf von Luxemburg Angèle Didier
Marschner Der Vampyr Malwina
Massenet Manon Manon
Mozart Così fan tutte Fiordiligi
  Die Entführung aus dem Serail Konstanze
  Die Zauberflöte 1. Dame
    Pamina
  Don Giovanni Donna Anna
    Donna Elvira
  Idomeneo Elettra
    Ilia
  Le nozze di Figaro Gräfin
Offenbach La belle Hélène Helena
  Les contes d’Hoffmann Olympia/Antonia/Guilietta /Stella
Poulenc Dialogues des Carmélites Blanche
Puccini Turandot Liù
Rameau Castor et Pollux Télaire
  Dardanus Iphise
Reimann Medea Medea
Rossini Il barbiere di Siviglia Rosina
  Il viaggo a Reims Contessa di Folleville
Saariaho L’amour de loin Clémence
Strauss, J. Die Fledermaus Rosalinde
Verdi Falstaff Alice Ford
  La traviata Violetta Valéry
  Luisa Miller Luisa Miller
  Rigoletto Gilda
Wagner Das Rheingold Woglinde

News

Von Bekanntem, Neuem und Neuestem
Derzeit ist die Trägerin des Faust-Preises am Luzerner Theater aktiv. Noch bis zum 10. Juni beeindruckt Nicole Chevalier in einer „Tour de Force“ das Publikum als Violetta Valery/La Traviata in der Produktion von Benedikt von Peter.  
Ein weiteres Highlight ist die Premiere von Aribert Reimanns Medea an der Komischen Oper Berlin am 21. Mai. Mit Nicole Chevalier in der Titelrolle besteht kein Zweifel daran, dass das Werk ebenso große Erfolge feiern wird wie bei der Uraufführung 2010.
Zudem ist Nicole Chevalier Teil der diesjährigen Wiener Festwochen. Im Zuge des Opernexperiments Les Robots ne connaissent pas le Blues oder Die Entführung aus dem Serail von Gintersdorfer/Klaßen, für das Mozarts Oper der musikalische und inhaltliche Ausgangspunkt war, steht sie am 26./27. und 28. Mai auf der Bühne in Halle E im MuseumsQuartier.

Aktuell

La Traviata in Luzern
Informationen und Trailer unter:
www.luzerntheater.ch 

Presse

 

Medea / Komische Oper Berlin / 23.05.17 / bachtrack.com


"die perfekte Wahl für diese komplexe Musik" 

Medea / Komische Oper Berlin / 23.05.17 /     Berliner Morgenpost


"eine Idealbesetzung für die Medea" 

Medea / Komische Oper Berlin / 21.05.17 /            der-neue-merker.eu


"der jungen Sängerin gelingt musikalisch einfach alles" 

La Traviata / Luzerner Theater / 03.04.17 / luzernerzeitung.ch


"Theater mit Haut und Haar" 

La Traviata / Luzerner Theater / 03.04.17 / srf.ch


 "eine beeindruckende Tour de Force" 

Die Zauberflöte / Komische Oper Berlin / 01.11.16 / bachtrack.com


"ihr ganzes kantables Potential" 

Les Contes d'Hoffmann / Komische Oper Berlin / 08.10.15 / schmopera.com


"glänzte in allen drei Sopranrollen" 
 
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