Biografie

Der kroatische Bariton schloss sein Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz ab und vervollständigte seine Studien bei Hans Sotin an der Hochschule für Musik in Köln.

2004 debütierte er an der Dresdner Semperoper (Celan) und bei den Bayreuther Festspielen (Parsifal). 2005 folgten Auftritte beim Garsington Opera Festival (Le comte Ory) und an der Volksoper Wien (Der Graf von Luxemburg). Seit 2001 gehört Miljenko Turk dem Ensemble der Oper Köln an. Er sang hier u. a. Wolfram von Eschenbach/Tannhäuser, Graf von Eberbach/Der Wildschütz, Billy Budd, Papageno/Die Zauberflöte, Prinz Edwin/Die Csárdásfürstin, Napoleon/Krieg und Frieden, Harlekin/Ariadne auf Naxos, Hirte Eumaios/Il ritorno d’Ulisse in patria, Guglielmo/Così fan tutte, Doktor Falke/Die Fledermaus, Belcore/L’elisir d’amore, Ottokar/Der Freischütz, Marcello/La Bohème, Father Caetano de Laura/Love and Other Demons, Freddy Eynsford-Hill/My Fair Lady sowie in Jonny spielt auf, Capriccio, L’italiana in Algeri, Die Gärtnerin aus Liebe und als gefeierter Interpret der Titelpartie in Wolfgang Rihms Jakob Lenz. Als Freddy/My Fair Lady gastierte er außerdem mit großem Erfolg im Rahmen des Oman-Gastspiels der Oper Köln im Royal Opera House Muscat.
 
In Köln wurde ihm als Würdigung seiner Leistungen 2006 der Offenbach-Preis überreicht. Ab 2006 war er u. a. bei den Salzburger Festspielen (La finta semplice, L’oca del Cairo), an der Oper Leipzig, bei den Bayreuther Festspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen (Luna/Il trovatore), an der Volksoper Wien (u. a. Titelpartie in Il barbiere di Siviglia, Papageno), dem Théâtre des Champs-Elysées (Ottokar/Der Freischütz), dem Volkstheater Rostock (Don Giovanni), der Staatsoper Berlin und an der Staatsoper Stuttgart (Ping /Turandot) engagiert.
 
Der Bariton verfügt auch über ein breit gefächertes Konzertrepertoire. So war er mehrmals in der Kölner Philharmonie (u. a. im Rahmen einer konzertanten Aufführung von Emmerich Kálmáns Die Bajadere) sowie im Münchner Gasteig und in der Düsseldorfer Tonhalle zu hören und gastierte mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Lieder eines fahrenden Gesellen). 2013 erlebte man ihn beim Festival Maggio Musicale in Florenz als Tarquinius in Benjamin Brittens The Rape of Lucretia (Musikalische Leitung: Daniele Abbado, Regie: Jonathan Webb). 2015 debütierte er mit dem Radio Filharmonisch Orkest am Concertgebouw Amsterdam (Wolfgang Rihms Sinfonie Nr. 3), ebenso wirkte er bei der Uraufführung von Torsten Raschs Orchesterlied nach einem Text von Thomas Brasch in der Fruchthalle Kaiserslautern mit. Mit dem NDR Sinfonieorchester unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock war er als Freischütz-Ottokar in der Laeiszhalle in Hamburg zu erleben. Beim Styriarte Festival in Graz stand er in der Titelrolle von Il barbiere di Siviglia auf der Opernbühne. Im Frühjahr 2016 gab Miljenko Turk sein Debüt an der Opéra National de Paris, wo er in Stefan Herheims Neuproduktion von Wagners Meistersinger die Partie des Hermann Ortel interpretierte.

Projekte der jüngsten Vergangenheit beinhalten u.a. Rihms Die Eroberung von Mexiko sowie Turks Debüt als Fieramosca in Berlioz‘ Benvenuto Cellini.

Zu Turks zukünftigen Pojekten gehören Partien in Candide/Leonard Bernstein, Der Vogelhändler/Carl Zeller, Die Antilope/Johannes Maria Staud und Die Gezeichneten/Franz Schreker.

Management

Worldwide non-exclusive

Artist Manager
 
 
 
 
Boris Orlob
Managing Director
boris@orlob.net 
Mobil: +49-172-8 51 55 14
 
 
 
 
Natascha van Randenborgh
Associate Director
natascha@orlob.net 
Mobil: +49-173-7 76 88 20

Repertoire

Repertoire Konzert

Beethoven 9. Sinfonie
Brahms Ein deutsches Requiem
Mahler Lieder eines fahrenden Gesellen
Rasch, Torsten Orchesterlied (UA)
Rihm 3. Symphonie
  Deus Passus
 

Repertoire Oper

Beneš The Players Hamlet
Berlioz Benvenuto Cellini Fieramosca
Bernstein Candide Maximilian
Bizet Carmen Dancaïro
    Moralès
Britten Billy Budd 2nd mate
    Billy Budd
  The Rape of Lucretia Tarquinius
Cherubini Les deux journées Sémos
Donizetti Don Pasquale Dr. Malatesta
  L'elisir d'amore Belcore
Eötvös Love and Other Demons Father Cayetano Delaura
Glanert Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung Herr von Wernthal
Halevy La Juive Albert
Humperdinck Hänsel und Gretel Vater
Kálmán Die Csárdásfürstin Edwin
Korngold Die tote Stadt Fritz
Krenek Das geheime Königreich Narr
  Jonny spielt auf Daniello
Künneke Lady Hamilton Lord Percy Harwich
Lehár Der Graf von Luxemburg René
Leoncavallo Pagliacci Silvio
Loewe My Fair Lady Freddy Eynsford-Hill
Lortzing Der Wildschütz Graf von Eberbach
Martinu Ariane Thésée
Massenet Don Quichotte Juan
Méhul L'irato Scapin
Menotti The Telephone Ben
Monteverdi Il ritorno d’Ulisse in patria Eumete
  L'Orfeo Apollon
Mozart Così fan tutte Guglielmo
  Die Zauberflöte Papageno
  Don Giovanni Don Giovanni
  La finta giardiniera Nardo
  La finta semplice Don Cassandro
    Simone
  L'oca del Cairo Don Pippo
Orff Carmina Burana Bariton
Prokofjew Die Liebe zu den drei Orangen Pantalon
  Krieg und Frieden Napoleon
Poulenc Dialogues des Carmélites Zivilbeamter
  Les mamelles de Tirésias Der Gatte
Puccini La Bohème Marcello
    Schaunard
  Tosca Sciarrone
  Turandot Ping
Rihm Die Eroberung von Mexico Cortez
  Jakob Lenz Lenz
Rossini Il barbiere di Siviglia Figaro
  La Cenerentola Dandini
  Le comte Ory Raimbaud
  L'italiana in Algeri Haly
Ruzicka Celan C 2
Schreker Die Gezeichneten Gonsalvo Fieschi
    Vater
Staud Die Antilope Victor
Strauss, J. Die Fledermaus Dr. Falke
Strauss, R. Ariadne auf Naxos Harlekin
  Capriccio Olivier
Verdi Attila Ezio
  Il trovatore Luna
  La battaglia di Legnano Rolando
  Rigoletto Marullo
Wagner Die Meistersinger v. Nürnberg Hermann Ortel
  Lohengrin 3. Edler
  Parsifal 4. Knappe
  Ring des Nibelungen Donner
Weber Der Freischütz Kilian
    Ottokar
Weill Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Bill
Zeller Der Vogelhändler Baron Weps

News

Ein Jahrhunderte übergreifendes Repertoire
Nicht viele Künstler sind in der Lage das klassische Opernrepertoire mit Werken des 20. und 21. Jahrhunderts in ihrem Spielplan zu vereinen, geschweige denn in steter Perfektion zu präsentieren. Einer jener wenigen ist Miljenko Turk. Er beherrscht das klassische Opernrepertoire von Mozart bis Puccini und widmet sich hingebungsvoll und mit größter Emphase den oft höchst anspruchsvollen und selten gespielten Werken des 20. und 21. Jahrhunderts.
An seinem Stammhaus in Köln feierte er zuletzt Erfolge in der Hauptrolle der Oper Die Antilope, einem surrealen Situationsdrama von Durs Grünbein. Am 14. April singt er die Bass-Partie in Rihms monumentalen Deus Passus in der TivoliVredenburg Hall in Utrecht. Ein in die nahe Zukunft schweifender Blick zeigt sein nächstes Engagement. Ab dem 02. Juli ist Miljenko Turk als Gonsalvo Fieschi und Vater in der großen Produktion von Schrekers Die Gezeichneten neben Bo Skovhus an der Oper Köln zu erleben. Weitere Termine: 06./14. und 16. Juli.  

Presse

 

Die Antilope / Oper Köln / 07.03.17 / deropernfreund.de


"hervorragend gemeistert" 

Die Antilope / Oper Köln / 05.03.17 / der-neue-merker.eu


"wieder einmal überragend" 

Die Antilope / Oper Köln / 30.10.16 / omm.de


"mit einer schönen Mischung Komik und Eleganz" 

Der Vogelhändler / Oper Köln / 17.12.16 / omm.de


"elegant von Stimme und Auftreten" 

Jakob Lenz / Oper Köln / 22.03.14 / concerti.de


"ein faszinierender Lenz" 

Jakob Lenz / Oper Köln / 22.03.14 / deropernfreund.de


"nichts weniger als ereignishaft" 
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